Grazerin als Seriendiebin ausgeforscht
Eine spielsüchtige Grazerin konnte nun als Seriendiebin ausgeforscht und angezeigt werden - mindestens 10.000 Euro Schaden.

Foto © Gernot Eder
Die Grazer Polizei hat eine spielsüchtige 53-jährige Frau ausgeforscht, die ihre Tätigkeit als Pflegehelferin und Zustellerin offenbar genutzt hatte, um Seriendiebstähle zu begehen. Die Frau hatte Zugang zu Schulen und Pflegeheimen und steht im Verdacht, seit 2007 immer wieder Gelddiebstähle begangen zu haben, so die Landespolizeidirektion am Sonntag.
Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es kürzlich Beamten der Polizeiinspektion Karlauerstraße, der 53-Jährigen auf die Schliche zu kommen. Die Tatverdächtige soll ältere Personen, Schüler und Lehrer bestohlen haben: Weiters soll sie mit widerrechtlich erlangten Schlüsseln Bargeld aus diversen Kassen genommen haben. Zudem zeigte sie fingierte Fahrraddiebstähle an, um die Versicherungssumme zu kassieren. Der bisher ermittelte Schaden beträgt rund 10.000 Euro.
Die Grazerin war bei den Einvernahmen teilgeständig und gab an, dass sie das erbeutete Geld zur Finanzierung ihr Spielsucht verwendet habe. Sie wurde wegen gewerbsmäßigen Diebstahles, Einbruchsdiebstahles und Betruges angezeigt.
















