Magna hat in Graz weniger Autos gebaut
Gesamtkonzern Magna International konnte im dritten Quartal den Gewinn kräftig steigern. Die Produktionszahlen in Graz sind im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.

Foto © FuchsZwischen Jänner und September rollten in Graz 92.152 Autos vom Band
Einen kräftigen Gewinnschub konnte Magna International im dritten Quartal verbuchen. Das operative Ergebnis kletterte von 164 auf 500 Millionen US-Dollar (rund 392 Millionen Euro), der Nettogewinn von 102 auf 390 Millionen US-Dollar. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 6,97 auf 7,41 Milliarden Dollar gewachsen. Von Jänner bis Ende September konnte Magna International bereits einen Gewinn von 1,082 Milliarden Dollar verbuchen. Für die deutlichen Zuwächse haben insbesondere gute Geschäfte in China und den USA gesorgt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde deutlich erhöht, für Magna International scheint ein Rekordjahr möglich.
Schwieriger präsentiert sich die Situation in Europa. In Graz ist ja das einzige Magna-Werk beheimatet, das Gesamtfahrzeuge produziert. Derzeit herrscht in Teilen der Belegschaft Unmut über geplante Umstellungen beim Kollektivvertrag. Die Gewerkschaft hat jedenfalls ihre Drohung, gegebenenfalls gerichtlich dagegen vorgehen zu wollen, erneuert.
Die Produktionszahlen in Graz sind im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Umsätze zwischen Juli und September sind um sechs Prozent auf umgerechnet knapp 487 Millionen Euro gesunken. Die Anzahl der produzierten Fahrzeuge ist um neun Prozent auf 29.153 gefallen. Nach neun Monaten liegen die Umsätze in Graz nun bei rund 1,46 Milliarden Euro (minus zehn Prozent), 92.152 Fahrzeuge wurden gebaut - in den ersten drei Quartalen 2011 waren es 100.465.
Laut dem aktuellen Magna-Quartalsbericht sei das Minus auf das Ende der Produktion des Aston Martin Rapide sowie auf Rückgänge bei Mini Countryman und Peugeot RCZ zurückzuführen. Zuwächse gab's beim Mercedes G.
















