SPÖ will Verkehrsproblem radikaler angehen
Radikaler will die wahlkämpfende SPÖ-Spitzenkandidatin Martina Schröck die Grazer Verkehrsprobleme angehen: Es gehe es um die Eindämmung des Kfz-Verkehrs, etwa durch eine Citymaut, für die sie grundsätzlich sei.

Foto © APASPÖ-Spitzenkandidatin Martina Schröck
Interessanterweise orientiert sich das SPÖ-Verkehrspapier am "Edegger-Plan" der "sanften Mobilität", also am Konzept des vor 20 Jahren verstorbenen ÖVP-Vizebürgermeisters Erich Edegger. "Jeder hat das Recht auf ein Auto, aber die Pflicht, es wenig wie möglich zu benützen", sagte Schröck, die ihre ablehnende Haltung zur Umweltzone bei der Befragung im Sommer mit sozialer Unausgewogenheit argumentierte.
Wohl aber ist sie für Maßnahmen gegen den Feinstaub im Verkehrsbereich: Andere Modelle wie eine Citymaut unter Einbeziehung der Umgebung oder ein tagesweises Fahrverbot sollten entwickelt und dann wieder der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden.Quasi als erste Stufe will Schröck, an deren Seite Gemeindesratskandidat Gernot Acko auftrat, die Umgebungsbewohner durch höhere Parkzonentarife auf die Öffis umleiten. Fußgängerzonen und Wohnstraßen sollen mutiger ausgebaut, der öffentliche Verkehr billiger und attraktiver werden, wobei dafür auch neu zu schaffende Finanzierungsquellen wie Nahverkehrs- und Stellplatzabgabe infrage kommen.
















