Sanierer wollen den GAK spielen lassen
Die Ex-Präsidenten Fischl und Kürschner wollen heute den Masseverwalter zum Weitermachen überreden. "Wir werden eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass wir die Kosten für die Spiele übernehmen", sagt Kürschner.

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Heinz Becker staunte nicht schlecht, als er einen Anruf von Walter Koleznik erhielt. Dieser wollte von Paschings Sektionsleiter wissen, ob die Oberösterreicher am Samstag nicht doch in der Regionalliga gegen die Grazer antreten wollen. Becker ("Wir wollen nicht am Niedergang des GAK schuld sein") sagte "Ja" und begann mit der Planung. Aber auch in der Oberliga soll GAK II heute gegen Thal spielen. Zumindest, wenn es nach den Plänen des Sanierungsgremiums geht. Und das, obwohl der GAK geschlossen wurde und die Spieler beider Teams ausgetreten sind.
Die Ex-Präsidenten Harald Fischl und Anton Kürschner wollen heute den Masseverwalter zum Weitermachen überreden. "Wir werden eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass wir die Kosten für die Spiele übernehmen", sagt Kürschner. Das Fundament, auf dem die Sanierer ihre Hoffnung bauen, ist der Rekurs gegen den Konkursantrag, der beim Oberlandesgericht bearbeitet wird. Weiters ist angedacht, "gegen die Schließung ebenfalls Rekurs einzubringen", sagt Kürschner.
Für den steirischen Fußballverband steht der Sport im Vordergrund. Präsident Wolfgang Bartosch: "Wenn bis 12 Uhr das Okay von Masseverwalter einlangt und die Gegner einverstanden sind, darf der GAK spielen."
Und wer spielt, wenn es weitergeht? Kürschner: "Walter Koleznik geht die Kader durch. Für junge Spieler wird es eine Ehre sein."














