Mächtige Schutzmauern
Sieben Millionen Euro fließen in zwei Rückhaltebecken in Stattegg. Das neue Becken für den Schöcklbach in Weinitzen schützte heuer schon zweimal.

Foto © KLZ/Fuchs
Die Hochwasserschutzmaßnahmen greifen bereits. Zweimal blieb diesen Sommer in Andritz das Hochwasser aus, weil das neue Schöcklbach-Rückhaltebecken in Weinitzen die Fluten aufgenommen hat, betont Rudolf Hornich von der FA 14 des Landes Steiermark. In zwei Wochen wird das Becken offiziell eröffnet. Gestern folgte mit dem Spatenstich für die zwei Rückhaltebecken für den Andritzbach und den Höllbach im Ortsgebiet von Stattegg bereits ein weiterer Schritt in Richtung Hochwasserschutz für Andritz und Stattegg. Beide Bäche sorgen immer wieder für Überflutungen.
Insgesamt sieben Millionen Euro werden für die zwei Becken investiert. Jenes für den Andritzbach wird 160.000 m3 fassen (Fertigstellung 2014), das für den Höllbach 120.00 m3 (2017). 100-jährliche Hochwasser können damit gebannt werden. Der Höllbach wird zudem zu einem ökologisch verträglichen Gerinne umgebaut. Die Kosten teilen sich Bund, Land, Graz und Stattegg.
Bürgermeister Karl Zimmermann (Stattegg) und sein Grazer Kollege Siegfried Nagl betonten die Notwendigkeit der Becken. "Am Sportplatz entsteht regelmäßig der ,Lake Stattegg', wenn er überflutet wird", so Zimmermann. Nagl betont die Brisanz: "Bei den Mengen, die da zusammenkommen, geht ein Zuwarten nicht mehr." Hans Seitinger, zuständiger Landesrat, steht auch in Zeiten der Budgetnot zum Hochwasserschutz: "Hier wurde das Geld nicht gekürzt." Derzeit schützen bereits 132 Rückhaltebecken steiermarkweit.














