17,56 Millionen Euro an Forderungen anerkannt
Von 19,87 Millionen Euro angemeldeten Forderungen wurden in der Prüfungstagsatzung am Montag in Graz 17,56 Millionen Euro anerkannt. Über mögliche Investoren herrscht weiter Stillschweigen.

Foto © Jürgen Fuchs
In Sachen Neckermann Versand Österreich herrscht in Hinblick auf die Forderungen im Insolvenzverfahren nun Klarheit: Von 19,87 Mio. Euro angemeldeten Forderungen wurden in der Prüfungstagsatzung am Montag in Graz 17,56 Mio. Euro anerkannt, wie seitens des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV) auf APA-Anfrage mitgeteilt wurde. "Damit weiß ein potenzieller Investor, was es kostet, den Sanierungsplan zu erfüllen", so ein AKV-Mitarbeiter. Bezüglich eines möglichen Investors hielt man sich seitens des Masseverwalters weiterhin bedeckt. Aber: "Der Unternehmensfortbetrieb läuft erfolgreicher als geplant, die Sanierung ist und bleibt weiter Ziel", so Masseverwalter Norbert Scherbaum und Clemens Jaufer in einer Aussendung.
Laut Scherbaum und Jaufer lägen die Kundennachfrage und damit auch die Umsätze "auf wesentlich höherem Niveau als erwartet, sodass der Fortführungskredit bisher nicht in Anspruch genommen werden musste". Dieser beläuft sich auf rund zwei Mio. Euro und wurde von der RLB Oberösterreich gewährt. Die Juristen zeigten sich zufrieden, dass sich bei der Klärung der Höhe der tatsächlichen Insolvenzforderungen keine Überraschungen aufgetan hätten.
Dem AKV zufolge seien 563 Forderungen angemeldet worden, weitere seien nicht hinzugekommen. In den Forderungen seien auch die Außenstände der RLB OÖ enthalten. Im Verfahren seien auch noch Angelegenheiten wie Marken-Fragen oder Internet-Domains zu klären sein.















