Sie backen es mit Genuss an
Martin Auers "Backstubenfiliale", Heissenbergers Café und das Nandos-Standl.
Es ist ein blickdichter Bauzaun, den Martin Auer als Werbefläche benützt: Denn anstelle der geschlossenen Bäckerfiliale auf dem Grazer Hauptplatz (wenige Meter von der Sporgasse entfernt war sie immerhin seit 1974 in Betrieb) werde etwas "ganz Neues" eröffnet, ist darauf zu lesen.
Dem Gustomachen folgen ab Mitte Oktober kostbare Taten: "Dann eröffnen wir dort eine Backstubenfiliale. Meines Wissens eine einmalige Sache in Österreich", so Auer. Das heißt: Der Kunde kauft sein Brot mitten in einer Backstube, während direkt vor ihm der Bäcker gerade werkt. "Alles sehr reduziert, ohne großen Schnickschnack. Ich will den Fokus auf das Handwerk legen, der Kunde soll wieder sehen, wie Brot eigentlich entsteht. Dieses werden wir genauso wie die Gebäckstücke übrigens vom Backblech weg verkaufen."
Zum Drüberstreuen werden frische Aufstriche angeboten. Auer: "Einerseits soll der Kunde damit vor Ort das Brot kosten können. Andererseits lassen wir eigene Kartonschachteln anfertigen, damit man Aufstrichbrote auch mitnehmen kann."
Schon am Montag, dem 1. Oktober, werden die Geschwister Christina und Martin Heissenberger rufen: "Der Kaffee ist fertig!" Sie eröffnen ja in der Albrechtgasse 4 (gegenüber von Interio) die neue "Kaffeeküche" - und servieren neben Caffè Latte und Co auch Frühstücksangebote, kleine Menüs und ausgesuchte Delikatessen in einem eigenen Shop. Und: Das Lokal ist für Nichtraucher reserviert - "aber rauchende Gäste sind im Gastgarten willkommen, dort werden wir sie auch im Winter warm halten", verspricht Heissenberger.
An warme Gefilde wird das neue Nandos im Univiertel erinnern, das morgen, Sonntag, neben dem Haupteingang der Vorklinik "sanft" eröffnet wird - und ab Montag offiziell durchstartet. "Ein Stück Mexiko zum Mitnehmen", so der Slogan von Standl-Besitzer Fernando Sanchez. Seine Speisekarte verspricht variantenreiche Kost: von Quesadillas über Bagels und Burritos bis hin zu Vegetarischem und Smoothies. Die Gerichte werden frisch und nach Originalrezepten zubereitet und sollen südamerikanisches Temperament auf den Campus bringen. Durchaus möglich, dass sich nicht nur Studenten für den Imbiss erwärmen. ROBERT PREIS, MICHAEL SARIA











