TU Graz startet PhD-Programm mit Unis in Südosteuropa
Grazer Hochschule bietet gemeinsam mit der Universität Zagreb, der Phillips-Universität im slowenischen Maribor und der Universität Budapest das englischsprachige "Joint Doctoral Programme Geo Engineering ans Watermanagement" an.

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Vier Universitäten, ein Angebot: Jungen Bauingenieuren, die sich im Bereich Geotechnik oder Wasserwirtschaft weiterbilden wollen, eröffnet sich mit Semesterbeginn ein neues international ausgerichtetes PhD-Studienangebot, an dem die Technische Universität Graz federführend beteiligt ist. Sie bietet gemeinsam mit der Universität Zagreb (Kroatien), der Phillips-Universität im slowenischen Maribor und der Universität Budapest (Ungarn) das englischsprachige "Joint Doctoral Programme Geo Engineering ans Watermanagement" an.
Das internationale Doktoratsprogramm unterscheide sich von anderen Angeboten durch die sogenannten Winter und Summer Schools an den jeweiligen Partneruniversitäten, teilte die TU Graz am Montag mit. Die vierwöchigen Studienaufenthalte sind verpflichtend und finden jeweils im Februar und Juli abwechselnd an einer der Unis statt und bieten Gelegenheit zum praxisnahen Austausch und Aufbau internationaler Kontakte. Innerhalb des dreijährigen Programms müssen mindestens drei "Schools" erfolgreich absolviert werden.
Interessenten für das internationale Doktoratsprogramm können sich noch bewerben. Über die Zulassung entscheidet ein Gremium mit Vertretern aller Unis. Die Anmeldung erfolgt formell über die TU Graz oder die Universität Zagreb bei voller akademischer Anerkennung des späteren Doktortitels durch alle Partneruniversitäten. Als fachspezifische Fortbildung stehen die "Schools" auch Gastteilnehmern aus Wissenschaft und Industrie offen. Die erste startet im Februar 2013 in Varazdin (Kroatien). Mit dem nunmehr neu installierten Doktoratsprogramm mit starker Südosteuropaausrichtung werde die Internationalisierung der Doktoratsstudien "um einen entscheidenden Schritt" vorangetrieben, so Kainz. Und das neue Programm hat über die Studierenden hinaus bereits internationales Interesse geweckt: Weitere europäische Universitäten, etwa aus der Slowakei, seien an der Ausweitung der Kooperation interessiert.

















