Schauspielhaus: Ein Preis und drei Nominierungen
Stammgast mit hoher Preisquote: Das Grazer Schauspielhaus steht auch in diesem Jahr bei den Nominierungen für den heimischen Theaterpreis in der ersten Reihe. Gleich vier Mal ist das Kehlmann-Stück "Geister in Princeton" nominiert.

Foto © Schauspielhaus/Lupi Spuma"Geister in Princeton" mit Johannes Silberschneider
Die Nestroypreise 2012 werden zwar erst am 5. November im Rahmen einer großen Gala vergeben. Aber das Grazer Schauspielhaus und besonders dessen Direktorin Anna Badora haben schon seit gestern Grund zum Jubeln: Abgesehen davon, dass die Jury Daniel Kehlmann für "Geister in Princeton" den Nestroy für das Beste Stück des Jahres zugesprochen hat, gibt es in diesem Zusammenhang drei weitere Nominierungen:
Steffi Krautz ist für ihre Adele Gödel in der Kategorie Beste Schauspielerin nominiert, wo sie auf Konkurrentinnen wie Andrea Eckert, Dörte Lyssewski, Regina Fritsch u. a. trifft.
Johannes Silberschneider alias Kurt Gödel ist neben Stars wie Michael Maertens, August Diehl u. a. als Bester Schauspieler im Rennen.
Anna Badora wiederum schaffte es mit ihrer Inszenierung unter die drei Besten Bundesländer-Aufführungen des Jahres.
Ein weiterer Grazer ist ebenfalls im Nestroy-Finale: Der geniale Puppenkünstler Nikolaus Habjan ist gemeinsam mit dem Regisseur Simon Meusburger für ihr Stück "F. Zawrel" in der Sparte Beste Off-Produktion nominiert.
Ebenfalls gestern wurde der heurige Nestroy für das Lebenswerk bekannt gegeben: Er geht an den Wiener Bühnen und Filmschauspieler Karlheinz Hackl. Er folgt damit dem Autor Peter Turrini nach. FH














