180 poetische Filmminuten
New Yorker Filmemacher als Gast im Kunsthaus Graz.

Foto © KK Amos Poe zeigt "Empire II", Film-Hommage, für die bereits die Pyramiden von Gizeh Projektionsfläche waren
NEW YORK. "The Blank Generation" hieß 1976 der Film, der den Namen Amos Poe einem breiteren Publikum bekannt machte. Gemeinsam mit Ivan Kral porträtierte der 1950 geborene Poe die damals aktuelle Musikszene seiner Heimatstadt. Patti Smith, Television, Talking Heads, Ramones und viele andere wirkten mit.
Seither produzierte, schrieb und inszenierte der New Yorker eine Reihe weitere Filme, darunter "Subway Riders", "Alphabet City" und "Frogs For Snakes". 2007 war er Mitproduzent von "The Guitar", Regiedebüt von Robert Redfords Tochter Amy.
2007 war der Filmemacher mit "Empire II" bei den Filmfestspielen von Venedig in der Reihe "Orizzonti" vertreten. Einer 180-Minuten-Hommage an das Empire State Building und an Andy Warhols "Empire". Der Pop-Künstler hatte 1964 die Hochhaus-Ikone acht Stunden lang in einer Einstellung gefilmt.
Poes Version ist eine innerhalb eines Jahres aus dem Fenster seiner Wohnung aufgenommene poetische Collage mit Musik von Peggy Lee bis Patti Smith, von B. B. King bis Steve Earle (über den er 2003 den Film "Just An American Boy" drehte).
Amos Poe. Vortrag "No Wave", Kunsthaus Graz, Freitag, 17 Uhr; "Empire II", Mariahilferplatz, Freitag, 19 Uhr.
www.museum-joanneum.at

















