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Zuletzt aktualisiert: 09.09.2012 um 19:16 UhrKommentare

Leoben begeht den Bergmannstag

Ein Festtag der ganz besonderen Art. Der Bergmannstag wird in Leoben nur alle 25 Jahre abgehalten.

Schwerpunkt Materialwissenschaft

Foto © SCHÖBERL Schwerpunkt Materialwissenschaft

Die grauen Zellen, gemeinhin als Hirnschmalz bezeichnet, sind jene Masse, die an den Hochschulen besonders herausgefordert wird. Die Montanuniversität in Leoben mit Rektor Wilfried Eichlseder an der Spitze gilt weltweit als hoch geachtete und geschätzte Ausbildungsstätte. Zwei Ereignisse, die Wissenschaftler und Konzernchefs aus aller Welt zusammenführen, werden die Bergstadt in nächster Zeit prägen. Vom 19. bis 21. September schürft die Rohstoffindustrie nach neuen Strategien für die Zukunft. Es sind die Eumicon (European Mineral Resources Conference) und der Bergbautag, der in alter Tradition nur alle 25 Jahre stattfindet. Die Wurzeln des Bergbautags gehen bis ins 15. Jahrhundert zurück, im heute interpretierten Sinn wird der Tag seit 1858 abgehalten.

I m Mittelpunkt der Konferenz stehen die Themen Sicherung der europäischen Rohstoffe, Rohstoffdiplomatie, Recycling und effiziente Nutzung der Ressourcen. Bei einer solchen Tagung kommt man nicht ohne Begriffe aus dem Englischen aus, die Liste der Keynote-Speaker, der Vortragenden, enthält hochkarätige Experten. Darauf finden sich Abdalla Salem el-Badri, Generalsekretär der Opec (Öl exportierende Staaten), der Physik-Nobelpreisträger Johannes Georg Bednorz, Gilles Michel, Chef der Imerys Gruppe, Anthony Hodge, Präsident des International Council of Mining and Metals, Arnold Schiefer, Vorstandsdirektor der Rail Cargo Austria, und der Energieberater Wolfgang E. Schollnberger, früher Vizepräsident bei BP.

Federführend organisiert wurde die Eumicon von Franz Friesenbichler, Vorstandsvorsitzender der Imerys Talc Austria mit der Zentrale in Graz-Andritz (früher Naintsch Mineral). Friesenbichler ist auch Fachverbandsobmann Bergbau und Stahl in der Wirtschaftskammer Österreich.

Das Kerngeschäft der Imerys bilden die Rohstoffgewinnung und die prozesstechnische Verarbeitung. An den fünf Standorten in Österreich werden 132 Mitarbeiter beschäftigt. Imerys Talc Austria exportiert etwa 85 Prozent der Produktion an mehr als 500 Kunden in rund 60 Ländern.

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