Die Spielstätten bilanzieren ihren Erfolgskurs
Massive Steigerungen und Zuschauerrekord kann der Grazer Spielstätten-Leiter Christoph Thoma verbuchen, was allein 550 Veranstaltungen in der Saison gegenüber ehemals 450 belegen. Starke Vernetzung und junges Publikum als Ziele.

Foto © KK Christoph Thoma leitet die Grazer Spielstätten
GRAZ. Mit 150 Jugendveranstaltungen geht auch ein zentrales Anliegen auf, "junges Publikum ans Haus heranzuführen", sagte der Intendant beim Pressegespräch im Orpheum. Paradeprojekt ist neben der Kooperation mit der Jeunesse Graz die Uraufführung des Wettbewerb-Siegerstücks "Der Kopf des Herrn Zopf oder die Blume des Lebens" unter der jungen Regisseurin Christina Scheutz (Premiere: 4. 10., Orpheum).
"Kernaufgabe" sei auch die "vielfältige Vernetzung mit der freien Szene". Neu im Zirkel sind ab Herbst die Theater Mundwerk und t'eig. Das Theater im Bahnhof wird beim Festival bestOFFstyria am 12. 9. sein ins Finale nominiertes Stück "Graz Alexanderplatz" im Dom im Berg zeigen. Rund ums Wasser, "Panta rhei - alles fließt", dreht sich ein partizipatives Tanzprojekt mit der Caritas und rund 150 jungen Menschen.
Neben der Herbst-Austellung Tina Modotti, Frida Kahlo, Diego Rivera (ab 12. 9., Orpheum), Konzerten, Kabaretts und dem Jazz Marathon am 11. 1. (Dom im Berg) geht es bei der "Denkfabrik" auch um "Finanzen oder Kultur?" Wünscht sich Thoma doch "Politiker mit Kulturvision". Die Opern-Erfolgsproduktion "Der Mann von La Mancha" etwa habe erneut bestätigt, dass die "Drehung der Kasematten" eine "völlig richtige Investition der Stadt war".














