2013 wird wieder getanzt
Erste Sommerredoute: Warum Renate Götschl Bälle bisher verpasste, was die Auslandssteirer liebten und wer die Chefs dirigierte.
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Seit den Morgenstunden wird in Anna Badoras Spielstätte abgebaut. Die erste Sommerredoute im Schauspielhaus wird den Grazern aber noch lange in Erinnerung bleiben. Nicht wegen der Regengüsse, die alle Sommernachtsträume von Zeremonienmeister Herwig Straka zerstörten. Viel mehr wegen der umjubelten (Nach-)Mitternachtseinlage von "[Secteur:8]", die mit einer Mischung aus Ballett und Breakdance glänzten. Weiterer Höhepunkt: die Band "Old School Basterds": Bei ihrem Fünfziger-Jahre-Rock gab es auch für Landesrätin Bettina Vollath kein Halten mehr. Der Tanzschweiß floss zudem in Markus Mairs Raiffeisenlounge, wo Andy und Kelly Kainz Tipps gaben: "Wir schauen zu und meckern dann", scherzte Kainz und dirigierte die Chefs über das Parkett.
Ebendort zog es jene hin, die auf Einladung des Auslandssteirer-Büros (Renate Metlar) angereist waren. So etwa Alfred Feiler (Schanghai) oder Robert Holzmann - der Ex-Weltbank-Vize ist wahlweise in Hirschegg oder unterrichtet auf der Uni Kuala Lumpur. Auf der Sommerredoute "wollen wir uns mit anderen Auslandssteirern austauschen - und tanzen. Unsere Frauen lieben das." Renate Götschl war früher selten auf Bällen. "Sie war entweder im Weltcup aktiv oder schwanger", freute sich ihr Partner Hannes Kargl, auf der Sommerredoute zu sein. "Eine Veranstaltung, die Graz gut brauchen kann", bestätigte Thomas Muster. Häufig war er in dieser Nacht im Sucher, fünf Kamerateams ritterten unabhängig voneinander um die besten Bilder - um am Ende den Auftrag für "WKO.tv" zu bekommen. Straka wiederum plant bereits für die nächste Sommerredoute: In der letzten August- oder der ersten Septemberwoche 2013 wird die Wirtschaft tanzen.





















