Schon in drei Monaten unten durch
Nach drei langen Jahren biegt der Bau des Tramtunnels beim Bahnhof in die Zielgerade. In knapp drei Monaten, genau am 26. November, rollt die Straßenbahn erstmals unten durch.
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Praktisch kein Stein ist auf dem anderen geblieben, beim Bau der Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof. Daran ist nicht nur die Fliegerbombe schuld, die im Sommer vergangenen Jahres dort an Ort und Stelle gesprengt werden musste. Zum Schauen gab es bei dieser Riesenbaustelle jede Menge. Dabei ist ein großer Teil der Arbeiten unterirdisch abgelaufen, sozusagen versteckt vor den Blicken der Passanten.
Dort unten, unter der Erde, wird derzeit die neue Straßenbahnunterführung buchstäblich auf Schiene gebracht. Denn ein großer Teil der Schienen ist schon verlegt. Und an den Oberleitungen wird eifrig gearbeitet. Wie auch an allem anderen, was für einen sicheren Tunnel notwendig ist. Denn der große Tag naht mit Riesenschritten: Am 26. November wird die erste Straßenbahn durch die Unterführung gleiten - in der Annenstraße auf Höhe Babenbergerstraße unter die Erde tauchen, eine Schleife vorbei am Bahnhof ziehen und dann unter dem ehemaligen Nonstop-Kino hindurch in der Eggenberger Straße auf Höhe der Waagner-Biro-Straße wieder ans Licht treten.
Aber auch am Bahnhofsvorplatz herrscht derzeit emsiges Treiben. Es wird fleißig geschraubt, betoniert und gepflastert. Denn schon mit Schulbeginn am 10. September soll die kreisförmige Überdachung (siehe links außen) fertig sein. Die innerstädtischen Buslinien kehren mit ihren Haltestellen dann dorthin - unter das Dach - zurück.
Nach der Freigabe der Unterführung geht es in der Eggenberger Straße aber noch einmal richtig rund. Gleich anschließend beginnen nämlich die Arbeiten für das neue Bahnbrücken-Tragwerk. Die Bauzeit ist auf etwa zehn Monate veranschlagt. Die Fertigstellung ist für Oktober 2013 geplant.


















