Das bietet die Sozialcard
Lange wurde darum gerungen, am 20. September soll sie im Gemeinderat beschlossen werden: die Grazer Sozialcard. Wer sie erhält, wie sie hilft.
Langsam lichtet sich der Vorhang: Jahrelang wurde ja im Rathaus um einen "Sozialpass", der sozial schwachen Grazern zahlreiche Zuschüsse garantieren soll, gerungen. Im Juli schließlich erhielt mit der wohl größten Vergünstigung - eine verbilligte Öffi-Jahreskarte - auch das gesamte Projekt grünes Licht. Und dieser Tage nun werden auch die anderen Details fixiert.
Dazu gehört auch, dass es gar keinen Sozialpass geben wird: "Der Name wird Sozialcard sein", bestätigt man im Büro von SP-Sozialstadträtin Martina Schröck. Damit und mit allen nötigen Unterlagen wird Schröck gleich in die erste Gemeinderatssitzung nach dem Sommer marschieren, also am 20. September. Da von einer Zustimmung auszugehen ist - auch die KP hat ja lange dafür gekämpft -, soll die Sozialcard mit 1. Oktober in Kraft treten.
Inklusive zahlreicher Vergünstigungen: Die Karte garantiert unter anderem eine Weihnachtsbeihilfe und die 65-Euro-Brennstoffaktion (siehe oben). Und eben eine Jahreskarte für Bus wie Bim um 50 Euro. Dafür nehmen Verkehrsreferentin Lisa Rücker (Grüne) und Finanzstadtrat Gerhard Rüsch (VP) 1,5 Millionen Euro in die Hand.
Wer die Sozialcard bekommt? Grazer, die monatlich nur bis zu 902 Euro netto verdienen - man rechnet mit 15.000 Berechtigten.

















