Tödliche Mutprobe: Mann tot in Mur gefunden
Am Abend des 3. August kletterte ein 29 Jahre alter Afghane im Zuge einer Mutprobe von der Hauptbrücke in Graz und stürzte in die Hochwasser führende Mur. Am 19. August wurde seine Leiche beim Kraftwerk Gössendorf gefunden.

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Vor den Augen zahlreicher Passanten kam es am Abend des 3. August auf der Grazer Hauptbrücke zu einer Mutprobe, die für einen jungen Mann dramatisch endete. Der 29-jährige Afghane knotete ein Seil an das Geländer der Erzherzog-Johann-Brücke (Hauptbrücke) und warf es in Richtung Mur. Dann kletterte er an dem Seil hinunter, seine beiden Begleiter sahen ihm dabei zu. Seine Kräfte dürften ihn nach dem Abklettern verlassen haben, er schaffte es nicht mehr, wieder hinaufzuklettern. Vor den Augen der Schaulustigen stürzte der 29-Jährige in die Mur, er wurde sofort abgetrieben.
Am 19. August 2012, wurde beim Kraftwerk Gössendorf eine vorerst unbekannte Wasserleiche entdeckt. Der Tote konnte als der 29-jährige Asylwerber aus Afghanistan identifiziert werden, der am 3. August in die Mur gestürzt war. Von Passanten zum Unglückszeitpunkt aufgenommenen Lichtbilder trugen laut Polizei wesentlich zur Identifizierung bei. Als Todesursache wurde Tod durch Ertrinken beziehungsweise Genickbruch diagnostiziert. Der Leichnam wurde von der Staatsanwaltschaft Graz zur Beerdigung freigegeben.
















