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    Zuletzt aktualisiert: 17.08.2012 um 22:13 UhrKommentare

    Ein Schlag ins Wasser

    Jetzt reden die Schwimmer: Warum sich die Athleten in Graz verschaukelt fühlen - und was sie wirklich wollen.

    Nur nicht abtauchen: Martin Spitzer und Co. kämpfen für ihr Ziel

    Foto © GEPANur nicht abtauchen: Martin Spitzer und Co. kämpfen für ihr Ziel

    Man darf durchaus sagen, dass sie empört waren, die steirischen Schwimmer. Dann nämlich, als sie die Begründung des steirischen Schwimm-Präsidenten Peter Putzgruber gehört haben, mit der dieser die Bewerbung des deutschen Weltklasse-Trainers Dirk Lange ablehnte: "Er ist für den Spitzensport. Wir brauchen jemanden für die Jugend." Und sie schlossen sich zusammen. Neun von zehn Schwimmern, die in den Kader des Leistungszentrums aufgenommen wurden, fordern: "Wir wollen Lange als Trainer!"

    Dominik Unger ist einer von ihnen. Und er erklärt auch, warum: "Ich will mir nicht in zwei Jahren vorwerfen, dass ich nicht alles versucht habe. Und mit Dirk Lange wäre klar: Wenn ich es nicht schaffe, nach oben zu kommen, dann liegt es an mir. An meinem Potenzial. Dieser Trainer ist eine andere Liga." Und, so sagt er: "Die Bemerkung, dass er im absoluten Hochleistungssport arbeitet und daher nicht der richtige für uns ist, kommt einer Beleidigung gleich."

    "Leicht ist das nicht"

    Und auch Martin Spitzer ist verwundert. "Das Risiko, es mit ihm zu versuchen, ist gering. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass wir dort stehen, wo wir jetzt sind." Zusatzproblem: Durch die Verschiebung der Entscheidung auf Ende September stehen viele ohne Perspektive da. Denn der interimistisch eingesetzte Christoph Schreiner wird danach auch in Graz das Handtuch werfen. Keine leichte Situation und mit ein Grund, warum einige Schwimmer über eine Abwanderung nachdenken müssen. "Wir hängen in der Luft, Anfang September sollten wir alle mit dem Aufbautraining beginnen. Nur vor November wird es keinen fixen Trainer geben. Ein Interimscoach für zwei Monate ist auch keine Lösung", sagt die in Graz schwimmende Kärntnerin Uschi Halbreiner, die sich nach Alternativen umschauen muss und wird. "Leicht ist das nicht. Ich studiere in Graz, fühle mich wohl, die Trainingsbedingungen sind ideal. Keine Ahnung, wie es da weitergeht. Aber bis nächste Woche muss eine Entscheidung fallen. Auch wenn ich sie für mich alleine treffen muss."

    Die scheidende Ingrid Flöck wundert sich nur noch: "Ich kann nicht verstehen, dass man so eine Chance, einen Weltklassetrainer nach Graz zu bekommen, einfach auslässt." Sie empfehle dringend, sich wenigstens seine Ideen anzuhören - möglichst schnell. Nun will sich auch der Grazer Sportstadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg der Sache annehmen: "Ich bin mit dem, was ich gehört habe, nicht einverstanden. Es kann nicht der Sinn eines Leistungszentrums sein, nicht an Spitzensport zu denken."

    MICHAEL SCHUEN, GERHARD HOFSTÄDTER

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