Mercedes ruft Autos aus Graz in die Werkstätten
Die Beifahrer-Airbags in den rund 85.000 Euro teuren Geländewagen der Mercedes-Benz G-Klasse, die vom vom Auftragsfertiger Magna in Graz gebaut werden, machen dem Autobauer Daimler Probleme. Über 300 Fahrzeuge sind betroffen.

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Der deutsche Autobauer Daimler meldet erneut Probleme mit seinen Geländewagen: Wegen möglicher Probleme mit dem Beifahrer-Airbag sollen Fahrer ihre Mercedes-Benz G-Klasse in die Werkstätten bringen. Bei mehr als 300 in Deutschland und China ausgelieferten Modellen des Geländewagens könne sich im Zuge eines Zusammenstoßes nach der Aktivierung des Airbags eine Blechleiste lösen und den Beifahrer möglicherweise verletzen, sagte ein Sprecher von Mercedes-Benz am Mittwoch in Stuttgart. Von dem Rückruf betroffen seien Autos, die zwischen September 2010 und April 2011 vom Band gerollt sind.
Die gut 85.000 Euro teuren Neuwagen der G-Klasse werden vom Auftragsfertiger Magna in Graz gebaut. Die G-Klasse gilt als Vorbild für viele Geländewagen von Mercedes-Benz, ist aber ein Nischenmodell: Seit der Markteinführung im Jahr 1979 wurden rund 220.000 Fahrzeuge verkauft, größter Absatzmarkt ist Deutschland.
Zu Wochenbeginn hatte Mercedes-Benz Probleme mit Fußmatten im Geländewagen ML in Deutschland und den USA eingeräumt. Da sich die Matten und das Gaspedal verklemmen könnten, rief der Autohersteller knapp 11.000 der als Zubehör verkauften Fußmatten zurück.
















