Kein Trainer: Für Spitzer ein Hammer
Die Topschwimmer des USC Graz stehen nach dem Abgang von Ingrid Flöck ohne Trainer da. Im Leistungszentrum Steiermark heißt es ebenfalls: Bitte warten!

Foto © GEPAEin nachdenklicher Martin Spitzer
USC-Graz-Erfolgstrainerin Ingrid Flöck setzt ihre Karriere in Kanada fort - auch USC-Obmann Oskar Spitzer hat den Schock noch nicht verdaut. "Ingrid hat den Verein in den letzten 15 Jahren geprägt. Es trifft uns ganz gewaltig, dass sie jetzt auswandert. Dem österreichischen Schwimmsport gehen damit große Kapazitäten verloren", meint Spitzer.
Ein Dilemma kommt selten allein
Aber der Abgang von Flöck ist für die USC-Topschwimmer wie Martin Spitzer, Uschi Halbreiner, Eva Chaves-Diaz und Co. nicht das einzige Dilemma. Dieser Tage hätte der neue Cheftrainer des Leistungszentrum Steiermark in Eggenberg bestellt werden sollen. "Wir haben die Ausschreibungsfrist für diesen Posten aber bis Ende September verlängert. Viele Verein und Verbände sind nach den Olympischen Spielen im Umbruch. Wir haben einstimmig beschlossen, noch zuzuwarten", erklärt Peter Putzgruber, Präsident des steirischen Schwimmverbandes.
Martin Spitzer trifft diese Entscheidung besonders hart: "Ich stehe bereits im Aufbauprogramm für die Kurzbahn-EM Ende November in Frankreich. Für mich ist es wirklich schwer, ohne Trainer zu trainieren. Jetzt werden die Grundlagen gelegt. In Wahrheit kann ich die Wintersaison wohl schon vergessen. Dass es im Leistungszentrum noch keinen Trainer gibt, ist für mich wirklich unverständlich. Das sollte längst laufen."













