Pensionistin wurde Opfer von Goldkettenräuber
Am Montagabend kam es in Graz abermals zu einem Goldkettenraub. Einer 52 Jahre alten Grazerin wurde in der Annenstraße die Kette vom Hals gerissen. Die Frau gab eine Personenbeschreibung des Täters ab.

Foto © Scheriau | Sujet
Schon wieder ist in Graz eine Frau Opfer eines Goldketten-Räubers geworden. Die 52-jährige Pensionistin, der der Schmuck von hinten vom Körper gerissen wurde, erlitt bei einem Überfall am Montag leichte Verletzungen. Die Polizei zählte seit dem 5. Juli den mittlerweile siebenten Goldketten-Überfall, will jedoch nicht von einer Serie sprechen, da die Tathergänge stark variierten, so ein Ermittler am Dienstag.
Die Grazerin war um 17.40 Uhr in der Annenstraße auf Höhe der Hausnummer 12 zu Fuß unterwegs, als sie plötzlich eine Berührung am Hals spürte. Sogleich riss der Unbekannte an und schnappte sich ihre grobgliedrige Goldkette. Als sich die 52-Jährige umdrehte, sah sie einen etwa 20 bis 22 Jahre alten Mann, der 170 bis 190 Zentimeter groß gewesen sei. Er hatte eine athletische Statur, dunklen Teint, schwarzes, kurzes Haar und trug eine dunkle Hose sowie ein schwarzes Rundhals-T-Shirt.
Überraschender Überfall
Der Täter rannte nach dem Raub in Richtung Roseggerhaus davon. Dort verlor das Opfer den Mann aus den Augen. Die Frau erlitt leichte Abschürfungen am Hals. Der genaue Wert des Schmucks sei laut Polizei nicht bekannt.
In den vergangenen Wochen hatten sich die Raubüberfälle auf Frauen mit Goldschmuck gehäuft, wobei die Taten bis auf die Beute wenig ähnelten. Opfer seien niedergeschlagen, aber teilweise auch kaum berührt worden, manchmal werden die Frauen angesprochen, ein anderes Mal kam der Überfall völlig überraschend. Die Täterbeschreibungen würden auf viele Männer zutreffen. Dass es sich um ein und den selben Räuber handeln könnte, wollte die Polizei weder bestätigen noch dementieren. Es fehlten einfach Details und Beweise.















