Fuchs nimmt Hattrick in Angriff
Ab Mittwoch geht es für 30 Fahrer und 16 Teams einmal rund um Österreich - mit dem Fahrrad.
RADSPORT. Kein Bett und keine Dusche für die nächsten 100 Stunden - das erwartet alle Teilnehmer des Race Around Austria ab Mittwoch. Um 10 Uhr werden die ersten Fahrer in St. Georgen im Attergau in die Pedale treten, um 2200 Kilometer und rund 30.000 Höhenmeter entlang der österreichischen Grenze zu bewältigen. Das Feld ist so stark besetzt wie nie. 30 Fahrer aus sieben Ländern kämpfen um den Sieg.
Mittendrin ist wieder Eduard Fuchs, der sich nach den Siegen 2010 und 2011 heuer das Triple holen könnte. "Das Race Around Austria ist mein Jahreshöhepunkt", sagt Fuchs. "Und gleichzeitig die Generalprobe für das Race Across America 2013." Das Ziel des Grazers wäre eine Zeit unter 100 Stunden. "Dabei muss das Wetter aber mitspielen. Meine Form passt. Ich bin stärker als im Vorjahr."
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Mit David Misch nutzt ein zweiter Grazer das Race Around Austria als letzten Test für das Amerika-Rennen. "Natürlich liebäugle ich mit dem Sieg", sagt der Vorjahresdritte, der sich schon auf das Rennen freut. "Mir kommt die Ebene im Burgenland sehr entgegen", sagt Misch. "Das letzte Viertel taugt mir auch."
Bevor es am Mittwoch allerdings so weit ist, freut sich Misch auf die letzte Nacht in seinem Bett. "Und natürlich auf die letzte richtige Dusche." Weiters mühen sich die Grazer Joachim Ladler, Ultra-Weltmeister Severin Zotter und Thomas Stindl einmal rund um Österreich. SANDRA MATHELITSCH
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