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Zuletzt aktualisiert: 12.08.2012 um 20:50 UhrKommentare

Schnellschüsse gibt es nur im Spiel

Sturm sucht einen zweiten Geschäftsführer. Einen Schnellschuss wird es bei der Suche aber nicht geben, dafür ein Hearing noch im August.

Da war Hyballa überrascht: Szabics umarmte den Coach nach dem Tor.

Foto © APADa war Hyballa überrascht: Szabics umarmte den Coach nach dem Tor.

Wir hatten etwas gut zu machen, die Reaktion war sehr wichtig." Überbewerten wollte Sturm-Trainer Peter Hyballa den 4:1-Sieg gegen den WAC aber nicht. "Es gab durchaus Dinge, die noch zu verbessern sind, aber es gab auch einige Sachen, die gut gemacht wurden", drückte der Deutsche auf die Euphoriebremse. Mögliche Klimaverbesserungen innerhalb seiner Truppe wollte Hyballa nicht bestätigen. "Wir haben ja Ruhe im Team. Da wird zu viel hineininterpretiert. In jeder Familie gibt es gelegentlich kleine Unstimmigkeiten, das ist normal. Ich finde das nicht dramatisch. Und wenn der eine oder andere Mal beleidigt ist, das gibt es doch in jeder Mannschaft auf der Welt."

Und dennoch: Dass Imre Szabics nach seinem Treffer zu ihm gelaufen kam und ihn umarmte, damit hat selbst Hyballa nicht gerechnet: "Ich war schon überrascht. Auf einmal stand er vor mir", verriet Sturms Trainer, der am Sonntag in Wien beim Duell der Austria mit der Admira spionierte, schmunzelnd.

Ein anderer Deutscher saß auf der Tribüne in Liebenau - Franco Fodas ehemaliger Co-Trainer Thomas Gerstner. Dass der 45-Jährige, wie gemunkelt wird, ein möglicher Kandidat für den vakanten Posten des zweiten Geschäftsführers ist, dementierte Sturms Aufsichtsrats-Vorsitzender Friedrich Santner. Gerstner sei "kein Thema" stellte Santner klar, "er erfüllt nicht unser Anforderungsprofil."

Neues Gesicht im September

Aber dennoch: Bei der Suche nach einem Nachfolger von Paul Gludovatz kommt Bewegung in die Sache. Ein für 17. August angesetztes Hearing musste aus Urlaubsgründen zwar verschoben werden, wird laut Sturms Aufsichtsrats-Chef aber definitiv noch im August stattfinden. Im September wolle man den neuen Mann dann bestellen.

Bewerber für den Posten gibt es laut Friedrich Santner viele. "Es flattern durchaus interessante Bewerbungen herein, aber wir suchen auch aktiv. Headhunter haben wir aber keinen. Die drei, vier besten Kandidaten werden schlussendlich zum Hearing eingeladen, denn wir suchen eine gute und langfristige Lösung", schließt Santner einen Schnellschuss aus.

THOMAS PLAUDER

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