Helmut Aigelsreiters Bewegungs-Bibel ist um ein Kapitel reicher
Helmut Aigelsreiter (83) hat sein Werk "Die 7 Aigelsreiter" neu aufgelegt - erstmals mit Tochter Alena (24) als Mitautorin.

Foto © KK Gemeinsam in Bewegung: Helmut Aigelsreiter und seine Tochter Alena, eine frischgebackene Ärztin
Wunderheiler? Nein, davon ist Helmut Aigelsreiter weit weg. Aber sein Übungsprogramm "Die 7 Aigelsreiter" hat schon so manchen geheilt - von quälenden Rückenschmerzen. Der 83-jährige Grazer betont, dass er nur sein umfangreiches Wissen über den Bewegungsapparat zur Verfügung stellen könne: "Meine Übungen erfordern Konsequenz und Disziplin, das muss jeder selbst aufbringen."
Seine vor elf Jahren erstmals aufgelegte Bewegungs-Bibel "Die 7 Aigelsreiter" ist nun in der siebenten Auflage auf dem Markt - mit einer Premiere. Erstmals scheint seine 24-jährige Tochter Alena als Mitautorin auf. Sie hat soeben ihr Medizinstudium abgeschlossen und gibt im Buch Tipps zur Selbstmobilisation, die bei Bewegungseinschränkungen und Blockaden in der Wirbelsäule helfen sollen.
Im Mittelpunkt stehen aber weiter die Dehnungs- und Kräftigungsübungen, zusammengefasst als "7 Aigelsreiter", die den Beckengürtel stärken und Muskelverkürzungen verhindern sollen.
Der Grazer praktiziert sein Übungsprogramm seit mehr als 40 Jahren: "Ich bin beweglich wie ein siebenjähriges Kind", behauptet der 83-Jährige, und wer ihn üben sieht, glaubt es gern.
Helmut Aigelsreiter war Direktor der Bundesanstalt für Leibeserziehung in Graz und in vielen Sportverbänden engagiert. Eingebremst hat ihn vor knapp drei Jahren ein Herzinfarkt. Der verheiratete Vater zweier Töchter hat sich aber längst erholt und bleibt natürlich in Bewegung: Ganz nach seinem Motto: "Wir haben keinen Ruheapparat, wir haben einen Bewegungsapparat."
Features
FAKTEN
Helmut Aigelsreiter, geboren am 3. Jänner 1930, verheiratet, zwei erwachsene Töchter (beide Ärztinnen). War Direktor der Bundesanstalt für Leibeserziehung. Autor mehrerer Bücher.

















