Oveds Elfer ebnete den Weg zum GAK-Sieg
Für die Grazer Rotjacken gab es am Samstag ein klares 3:0 dank eines späten Doppelpacks von Herbert Rauter bei den Jungfalken des KSV.

Foto © GEPAGAK-Stürmer Herbert Rauter (vorne) war nicht zu halten
Mit dem Einsatz des Notarztes endete das Regionalliga-Derby: Kapfenbergs Michael Hochleitner zog sich in der Schlussminute einen offenen Knöchelbruch zu. Der Einsatz des 17-Jährigen endete mit höllischen Schmerzen, Blaulicht und im Krankenhaus.
Für den GAK endete das Spiel ohne Notfall. Die Grazer kontrollierten die Partie, benötigten aber einen Elfmeter, um in Führung zu gehen (Handspiel Otter). Reoven Oved verwertete in der 55. Minute trocken. "Durch den Elfmeter haben wir Sicherheit gewonnen, von da an lief es besser", analysierte GAK-Stürmer Herbert Rauter.
Rauter selbst wurde zum Hauptdarsteller der Schlussviertelstunde: In der 75. Minute donnerte er den Ball zum 2:0 in die Maschen und in der 90. Minute staubte er zum 3:0-Endstand ab. Sehr auffällig präsentierte sich auch Sturmpartner Miliam Guerrib, der bei einem Kopfball an die Querlatte Pech hatte. "Wir haben noch Luft nach oben", meint Rauter, "aber mit dem ersten ,Dreier' sind wir zufrieden. Wir können heuer ganz vorne mitspielen." Gefeiert wurden die Grazer von 200 Fans im Gästesektor, die sich beim ersten Auswärtsmatch seit dem Hartberg-Skandal fast anständig verhielten. Nur als es ihnen in der Pause zu fad wurde, zettelten rund 20 Hitzköpfe intern eine Rauferei an.
Und die Kapfenberg Amateure? Sie spielten mit Unterstützung aus der "Ersten", ohne echten Stürmer, aber zu harmlos und zu wenig auf den Endzweck ausgerichtet.













