Die Caritas baut groß um
Die Grazer Caritas-Zentrale in der Raimundgasse siedelt 2014 ins Paulinum in der Grabenstraße. Auch das Marienstüberl zieht ums Eck.
Bei der steirischen Caritas bleibt kein Stein auf dem anderen. Baut sie doch in Graz kräftig um. Sogar das seit 1938 als Zentrale fungierende Haus in der Raimundgasse 16 wird aufgegeben.
Grund: Die bisherige Zentrale samt Verwaltung, in der sich auch Direktor Franz Küberls Büro befindet, sei nicht erweiterbar und entspreche insbesondere nicht den modernen Standards der Barrierefreiheit. Ein Verkauf des Gebäudes werde derzeit noch geprüft. Die Zentrale übersiedelt jedenfalls ins Paulinum in der Grabenstraße. "Eine zweistöckige Erweiterung des bestehenden Gebäudes ist geplant, immerhin sollen 150 Mitarbeiter Platz finden. Untergebracht wird dort auch das Beratungszentrum für Schwangere, das derzeit in der Keplerstraße angesiedelt ist", sagt Caritas-Sprecher Harald Schmied. Ins Paulinum soll ebenso auch ein moderner Carla-Concept-Store integriert werden.
Die Bauverhandlungen sind mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Bau wird demnächst begonnen. Fertigstellung und der Bezug der neuen Zentrale sind für 2014 geplant.
Die Finanzierung der Bauvorhaben, so betont die Caritas, erfolgt über den Verkauf von Liegenschaften in Graz, etwa in der Leonhardstraße. "Keinesfalls werden Spenden für die Finanzierung verwendet", so Schmied.
Außerdem siedelt auch das "Sozialzentrum Keplerstraße" inklusive Marienstüberl ums Eck in das Gebäude der Lazaristen, das für diese Zwecke adaptiert wird. Diese Räumlichkeiten sollen im Jänner 2013 bezogen werden. Und die letzte Baustelle betrifft die Arche 38: Das Haus für Obdachlose am Eggenberger Gürtel wird umgebaut und soll mit Jänner 2013 fertiggestellt werden. HELMUT BAST
















