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    Zuletzt aktualisiert: 06.08.2012 um 12:29 UhrKommentare

    Kaltstart von Speerwerferin Eberl

    Im Juni wurde die steirische Speerwerferin Elisabeth Eberl noch am Knie operiert, nun ist sie bei Olympia. Mit der schwächsten Leistung aller Teilnehmerinnen im Gepäck hat die Grazerin nichts zu verlieren.

    Elisabeth Eberl

    Foto © GEPAElisabeth Eberl

    Bereits am 13. August 2011 hat sich Elisabeth Eberl für die Olympischen Spiele 2012 qualifiziert. Die Steirerin warf den Speer in Lappeenranta auf persönliche Bestleistung von 60,07 m und übertraf damit die Norm von 59,00 m für die WM in Daegu und zugleich die Sommerspiele in London, bei denen sie am Dienstag ihr Debüt gibt. Seitdem hat die Athletin des AT Graz nicht viele Wettkämpfe absolviert, sie profitierte bei der Entsendung für Olympia von der Milde des Österreichischen Olympischen Komitees.

    Bei den Welttitelkämpfen in Südkorea landete Eberl mit 56,48 m an der 25. Stelle. Beeinträchtigt von einem chronischen Patellarspitzensyndroms hatte sie zuvor kaum Sprünge und Krafttraining machen können und auch sonst viele wichtige Einheiten verpasst. Doch das Knie hielt besser als erwartet, Eberl erreichte die drittbeste Weite ihrer Karriere.

    Operation im Juni

    Die Vorbereitung auf London verlief noch schwieriger. Bei der 24-Jährigen wurde am 2. Juni ein Knorpelstück aus dem Knie entfernt, von Olympia-Arzt Alfred Engel erhielt sie die Startfreigabe für England. "Ich habe schon am zweiten Tag danach wieder mit dem Training begonnen. Mit einem speziellen von Trainer Gregor Högler gebauten Gerät habe ich die Würfe im Sitzen geübt. Oben bin ich so fit wie nie, nun muss nur noch das Knie halten", sagte Eberl.

    Die Magistra der Sportwissenschaften ist aber zuversichtlich, dass sie voll draufgehen und alles riskieren wird können. Zu verlieren hat sie nichts, das steht bereits schwarz auf weiß geschrieben. Mit ihrer Saisonbestleistung von 55,80 Metern liegt sie unter den 42 Werferinnen an 42. und letzter Stelle. "Ob Kaltstart oder nicht nach der Verletzungspause, ich mache mir darüber keine Gedanken. Ich muss mich nur auf mich konzentrieren. Bei der WM ging es ja auch gut, das war dann ein entsprechend guter Wettkampf", meinte sie.

    Auch ÖLV-Sportdirektor Hannes Gruber ist überzeugt, dass Eberl einen guten Wettkampf machen kann. "Sie hat eine lange Verletzungspause hinter sich, die Trainingswerte sind gut, doch fehlt die Wettkampf-Routine. Ich traue ihr aber zu, dass sie in Richtung 60 Meter werfen wird", meinte er.


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