Wenn die Einheit verloren geht
Weil die Sturm-Spieler in der zweiten Hälfte in Mattersburg nach der Pause zu viel wollten, ging die mannschaftliche Einheit verloren, sagt Kapitän Manuel Weber nach der 1:3-Niederlage im Burgenland.

Foto © GEPAKapitän Manuel Weber
Drei Punkte aus drei Spielen. Der Saisonstart in Schwarz-Weiß ist nicht gerade gelungen. Der Anspruch an "Sturm neu" darf und muss ein anderer sein. So sieht es auch Kapitän Manuel Weber, der klar sagt: "Wir haben uns das etwas anders vorgestellt. Der Druck wird in den kommenden Tagen sicherlich nicht kleiner." Der Kärntner spricht zwar nicht direkt von einem Musssieg am kommenden Samstag gegen Aufsteiger Wolfsberg, deutet ihn aber an, indem er sagt: "Wir müssen an uns den Anspruch stellen, zu Hause zu gewinnen."
Vorerst gilt es aber die Fehler aus den vergangenen Spielen zu analysieren und abzustellen. Vor allem der Einbruch nach der Pause bei der 1:3-Niederlage in Mattersburg gehört aufgearbeitet. "Ich ärgere mich heute mehr über die Niederlage als direkt nach dem Schlusspfiff. Sie war einfach unnötig", sagt Weber.
Richtige Richtung
Der 26-Jährige will von einem Einbruch seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte im Pappelstadion aber nichts wissen. Es sei der schnelle Ausgleichstreffer gewesen, der Unordnung ins Grazer Spiel gebracht hatte. "Nach dem Gegentor waren wir nicht mehr so eine Einheit. Einige Spieler wollten es noch besser machen. Das ist grundsätzlich positiv. Für unser Spiel war es leider nicht förderlich", sagt Weber.
Trotz einiger Eigenfehler und Passungenauigkeiten, wie Weber sagt, muss man auf der ersten Hälfte aufbauen. Weber: "Da haben wir gezeigt, dass wir gut Fußball spielen können. Wir entwickeln uns in die richtige Richtung. Es ist aber auch klar, dass wir einen Gegner nicht über 90 Minuten dominieren können." In den schwachen Phasen müsse Sturm kompakt stehen . Und dies sei in Mattersburg nicht geschehen.
Mannschaft ist intakt
Die Rangelei im Training in der vergangenen Woche will Weber nicht überbewerten. "Das kommt schon einmal vor. Wichtig ist, dass sich die Spieler nach dem Training wieder verstehen. Und das tun sie. Die Mannschaft ist intakt", sagt der Kapitän. Deshalb bedarf es auch keiner besonderen Gespräche in dieser Woche. Man müsse nun Ruhe bewahren, weiterarbeiten und sich auf das nächste Spiel vorbereiten. Die Grazer haben gegen den WAC nämlich drei Punkte eingeplant.
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An der Effizienz hapert es noch
Sturm Amateure - Vöcklamarkt 0:1.
Die Effizienz machte diesmal den Unterschied. In der Gruabn waren die Sturm Amateure zwar dominant, getroffen hat aber nur der Gegner. Vöcklamarkt kam in der ersten Halbzeit zwei Mal vor das Tor, eine Chance verwertete Manuel Gerner (30.) trocken mit einem Schuss ins lange Eck. Auf der anderen Seite vergab Kocijan drei hundertprozentige Möglichkeiten. Die Hitze machte den Teams zu schaffen und so flachte das Spiel in der zweiten Hälfte merklich ab. Die Grazer machten Druck, vor dem Tor ging aber nichts mehr. "Jeder hat gesehen, dass wir überlegen waren", sagt Sturm-Amateure-Trainer Markus Schopp, "ich bin mit meinem Team nicht unzufrieden, es hapert nur an der Chancenverwertung."















