Klassischer Selbstfaller des SK Sturm
Der SK Sturm hat am Samstag in Mattersburg die zweite Niederlage im dritten Saison-Spiel hinnehmen müssen. Trotz des Führungstors durch Sukuta-Pasu verloren die Grazer mit 1:3. Naumoski traf im Doppelpack.

Foto © GEPANaumoski beendete den Mattersburger Sturm-Fluch
Sturms 1:3-Niederlage in Mattersburg ist nicht nur ärgerlich, wie es Sturm-Trainer Peter Hyballa formulierte, sie ist schlichtweg unnötig. Man darf durchaus von einem klassischen Selbstfaller sprechen, ohne die Leistung der Burgenländer zu mindern.
Da ziehen die Grazer ein sehenswertes Kombinationsspiel auf, agierten mit genauem und deshalb gefährlichem Passspiel. Richard Sukuta-Pasu bringt die Schwarz-Weißen in der 23. Minute mit einer sehenswerten Einzelleistung mit 1:0 in Führung. Er erkämpfte sich auf der Mittellinie den Ball, ließ die gesamte Mattersburger Verteidigung stehen und knallte den Ball unter die Latte. Die Sturm-Spieler agierten souverän, ließen den Ball in den eigenen Reigen zirkulieren, zeigten spielerisch die feine Klinge. So wie sich das der Trainer wohl vorgestellt hat. Und dann verlässt der SK Sturm trotzdem das Pappelstadion als Verlierer.
Doppelter Naumoski
Der Rollentausch passierte zur Pause. In der zweiten Hälfte spielten fast nur noch die Gastgeber. Der schnelle Ausgleichstreffer von Naumoski (48.) sorgte für Energie und Selbstvertrauen. Sturm wankte, fiel aber nicht. Vorerst. Ausgerechnet, als die Grazer mehr riskierten, die Spielausrichtung offensiver gestalteten, zappelte der Ball im Netz des Sturm-Tores.
Naumoski stellte mit seinem zweiten Treffer auf 2:1, ließ dabei die Sturm-Abwehr sehr alt aussehen. Es war das achte Tor des Mazedoniers gegen Sturm. Und es sollte noch schlimmer kommen für Sturm. Der für Naumoski eingewechselte Lovin sorgte wenige Sekunden nach seinem Eintausch für das 3:1. Es war der Schlusspunkt eines ausgeglichenen Spiels. Die Burgenländer feierten ihren 100. Bundesliga-Sieg und den ersten "Dreipunkter" gegen Sturm seit fast sechs Jahren. Bei Sturm gilt es nun, den Rückfall nach dem Wechsel zu analysieren. Denn die Schützlinge von Franz Lederer wirkten im Finish frischer, dynamischer und leichtfüßiger.
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3. Runde
SV Mattersburg - SK Sturm Graz 3:1 (0:1)
Mattersburg, Pappelstadion, 5.500, SR Lechner
Torfolge:
0:1 (23.) Sukuta-Pasu
1:1 (48.) Naumoski
2:1 (87.) Naumoski
3:1 (89.) Lovin
Mattersburg: Borenitsch - Farkas, Malic, Rodler, Mravac - Höller(50. Röcher), Seidl, Prietl, Mörz (66. Potzmann) - Naumoski (88.Lovin), Bürger
Sturm: Gratzei - Kaufmann (73. Ehrenreich), Madl, Vujadinovic, Klem- M. Weber, Koch (69. Schloffer), Bodul, Kröpfl - Okotie, Sukuta-Pasu
Gelbe Karten: Seidl, Prietl, Röcher bzw. Madl, Bodul, Vujadinovic














