Schwammerlsucher stürzte in ein Bachbett
61-jähriger Grazer, der Verletzungen im Bereich der Schulter und der Halswirbelsäule erlitt, wurde mittels Seil geborgen und mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Graz überstellt.

Foto © AP/Sujet
"Der Unfall hätte weitaus schlimmer ausgehen können", sind die Helfer überzeugt. Denn der 61-jährige Grazer, der am Montagnachmittag zum Schwammerlsuchen in den Kaltschluchtgraben bei Übelbach aufgebrochen war, rutschte dabei in dem unwegsamen Gelände aus. Und stürzte mehrere Meter tief in das Bett des Kaltschluchtbaches.
Hilfeschreie
Aufgrund seiner Verletzungen und des steilen Geländes konnte der Pensionist sich nicht mehr aus dem Graben befreien. Verzweifelt schrie er um Hilfe. Zum Glück hörte sein 67-jähriger Bekannter die Hilfeschreie. "Die beiden Männer waren gemeinsam Schwammerlsuchen gegangen, hatten sich dann aber getrennt", so ein Polizeibeamter. Der 67-Jährige leistete sofort Erste Hilfe, dann ging er ins Tal hinunter - der Unfall hatte sich auf rund 900 Meter Seehöhe ereignet - und alarmierte von dort Rettung und Polizei.
Wegen des unwegsamen Geländes wurde der Rettungshubschrauber des ÖAMTC alarmiert. Mittels Seilbergung wurde der verunglückte Schwammerlsucher aus seiner misslichen Lage befreit und dann ins LKH Graz eingeliefert. Er hatte bei dem Sturz Verletzungen der Schulter und der Wirbelsäule erlitten.
















