Keine Hoffnung für Neckermann Österreich
Neckermann will kommenden Dienstag die Karten auf den Tisch legen. Von den 300 Mitarbeitern arbeiten 100 in der Logistik. Es könne schwierig werden, diese auf dem Grazer Arbeitsmarkt unterzubringen, so ein AMS-Sprecher.

Foto © APASchulden werden nicht mehr gemacht, allerdings auch nicht mehr bedient und Waren gibt es nur mehr gegen Bargeld
Die Betriebsräte von Neckermann Österreich sollen laut einem Bericht des "Standard" in der Samstagsausgabe am kommenden Dienstag über das Schicksal des in Deutschland bereits pleitegegangenen Versandhändlers informiert werden. Laut Blatt teilte der Vorstand am Freitag den Lieferanten per Brief mit, dass "die Unternehmensführung bis auf weiteres auf Insolvenzgestion" umgestellt werde. Verbindlichkeiten würden "zumindest vorläufig nicht mehr bedient werden".
Keine neuen Schulden
Um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten, würden die Geschäfte nun Zug um Zug abgewickelt oder bei neuen Bestellungen Eigentumsvorbehalte vereinbart, schreibt das Blatt. Schulden werden also nicht mehr gemacht, allerdings auch nicht mehr bedient und Waren gibt es nur mehr gegen Bargeld.
Von den 300 Neckermann-Mitarbeitern arbeiten 100 in der Logistik. Es könne schwierig werden, diese auf dem Grazer Arbeitsmarkt unterzubringen, zitiert die Zeitung einen AMS-Sprecher. Die Arbeitslosigkeit in diesem Bereich sei heuer zum Teil um 14 Prozent gestiegen.
















