Neckermann-Pleite trifft rund 300 Mitarbeiter
Zukunft der Österreich-Tochter in Graz ist noch offen. Betriebsrat: "Wir könnten wahrscheinlich allein auch weiterbestehen". Wie es aber mit der Finanzierung aussehe, das sei die große Frage.

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Von der Insolvenz des deutschen Versandhändlers Neckermann ist auch die österreichische Niederlassung in Graz betroffen. Die Folgen für Neckermann in Österreich werden sich im Laufe des Verfahrens herausstellen, so die Pressesprecherin von Neckermann-Deutschland am Donnerstag gegenüber der APA. Insolvenzanträge wurde gegen Neckermann.de und die Logistik-Sparte eingebracht. In Graz sind laut ORF-Steiermark online rund 300 Mitarbeiter bei Neckermann tätig.
Auch die in Deutschland bestellten Insolvenzverwalter wollten sich am Donnerstag auf APA-Anfrage zu Neckermann Österreich nicht äußern. Nähere Informationen soll es in den nächsten zehn Tagen geben.
Mit Pleite gerechnet
Unter den österreichischen Mitarbeitern herrsche Schock, aber auch Hoffnung. Laut dem Betriebsrat der Grazer Niederlassung habe man mit der Pleite der Mutter gerechnet. "Wir könnten wahrscheinlich allein auch weiterbestehen", zitiert der ORF Steiermark online den Betriebsratsvorsitzenden Siegfried Schlein. Wie es aber mit der Finanzierung aussehe, das sei die große Frage.

















