Schwerer Unfall in Graz: Lenker eingeklemmt
Ein Lenker kam mit seinem Auto im Zuge eines Überholmanövers ins Schleudern und rutsche in parkende Fahrzeuge. Aufgrund schwerer Kopfverletzungen musste der Mann noch am Unfallort in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden.
1 / 8
Ein 26 Jahre alter Grazer ist am Sonntag bei einem Überholmanöver im Stadtgebiet lebensgefährlich verletzt worden, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark am Montag mitteilte. Der Mann hatte mit seinem Pkw an einem Heeres-Reisebus vorbeifahren wollen, dessen 36 Jahre alter Fahrer gerade anhalten wollte. Das Autos des Grazers geriet auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen einen abgestellten Lkw. Der Grazer wurde nach der Erstversorgung ins LKH Graz gebracht.
Gegen 13.20 Uhr war ein 36-jähriger Heeresbediensteter aus dem Bezirk Deutschlandsberg mit einem Bus des Bundesheeres auf der Plabutscher Straße stadtauswärts unterwegs und war im Begriff, das Fahrzeug mit eingeschalteter Warnblinkanlage anzuhalten. Er wollte in der Folge mit dem Bus rückwärtsfahrend in einer Einfahrt reversieren. Zur gleichen Zeit wollte ihn der Pkw-Lenker überholen, verlor jedoch vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte links am Bus vorbei. Das Auto krachte gegen einen geparkten Lkw, der durch die Wucht des Anpralles gegen einen Eisengitterzaun gedrückt wurde.
Der Lenker wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Berufsfeuerwehr Graz aus dem völlig zerstörten Auto geschnitten werden. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen musste der Fahrer noch am Unfallort durch den Notarzt in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden. Der Patient wurde vom Roten Kreuz in den Schockraum der des LKH Graz eingeliefert. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen.



















