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    Zuletzt aktualisiert: 13.07.2012 um 14:16 UhrKommentare

    Wegen Klimawandels mehr Dornfingerspinnen

    Wegen des heißen Sommers kommt es dieses Jahr zu einem vermehrten Vorkommen der gelb-roten Spinne. Experte warnt vor Panikmache: Biss schmerzhaft, aber nicht gefährlich.

    Der Biss der Ammen-Dornfingerspinne ist zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich

    Foto © APADer Biss der Ammen-Dornfingerspinne ist zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich

    Dieses nachtaktive Insekt, das bis zu fünf Zentimeter groß wird, ist die einzige Landspinne Mitteleuropas, die einem Menschen mit ihrem Biss Beschwerden verursachen kann. Laut Johannes Gepp, Leiter des Instituts für Naturschutz in Graz, bestünde allerdings kein Grund zur Panik: "Der Biss ist zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich".

    Temperaturen von rund 2,5 Grad über dem langjährigen Durchschnitt begünstigen die Population der Dornfingerspinne am Südostrand Österreichs. "Die Spinne ist dort bereits recht häufig anzutreffen und es werden auch Bisse vorkommen", erklärte Gepp in einer Pressekonferenz am Freitag in Graz. Panik solle allerdings keine verbreitet werden. Der Biss des achtbeinigen Insekts ist vergleichbar mit einem Wespenstich. Der Schmerz sollte allerdings nach einer Stunde vergehen. Vorsicht ist besonders in der Zeit zwischen Juli und August geboten, da die weibliche "Ammen-Dornfinger" in diesem Zeitraum ihren Nachwuchs verteidigt. "Die männlichen Exemplare der Spinnenart sind eher beißfaul", schilderte Gepp.

    Die Wahrscheinlichkeit, gebissen zu werden, ist relativ gering, da die Spinne nachtaktiv ist und sich tagsüber in einem Kokon aufhält: "Für eine Einzelperson liegt die Chance eines Bisses bei etwa 1:1 Million - in einer Saison", meinte der Naturschützer. Trotzdem rechne man in diesem Jahr mit mehreren Opfern. Zur Vorsicht angehalten werden vor allem Landwirte, Jäger, Fischer und Straßenarbeiter, deren Wirkungsbereiche mit dem Lebensraum der Spinne zusammenhängen. Die durch ihre gelb-rötliche Färbung auffällige Spinnenart kommt nämlich vor allem in baumlosen, trockenen, dicht verwachsenen Hochstaudenfluren vor, wie etwa Ufergürtel oder Straßenränder.

    Den Biss einer Dornfingerspinne erkennt man an zwei je fünf bis zehn Millimeter auseinanderliegenden Bissmalen. Normalerweise sollte sich der Schmerz nach einer Stunde wieder gelegt haben. In seltenen Fällen sind anhaltende Schmerzen bis zu drei Tagen belegt. Falls es länger als einen Tag anhält, sei es ratsam einen Arzt aufsuchen, erklärte der Wissenschafter. Allergische Reaktionen sind bisher keine bekannt. Vereinzelt kann es allerdings zu Herzrasen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Um den Schmerz zu lindern, reicht in erster Linie ein Kühlen mit Wasser oder Eis.

    In Österreich heimisch

    Der aus dem Mittelmeerraum stammende "Dornfinger" ist bereits seit Jahrzehnten in Österreich heimisch. Laut Gepp sei die Spinne ein Beweis für die Klima-Erwärmung: "Die Spinne zeigt, wo es wärmer wird". Zuletzt stand das Insekt im Jahr 2006 in den Schlagzeilen. Damals führte die hohe mediale Präsenz des Tieres zu einen Ansturm auf das LKH Linz. Insgesamt meldeten sich dort an einem einzigen Tag rund 190 Personen, die befürchteten, von der Spinne gebissen worden zu sein. Tatsächlich biss das achtbeinige Insekt in diesem Jahr laut Gepp jedoch nur achtmal zu.


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