Ex-Grüner führt die Christen an
Neben den derzeit im Rathaus vertretenen Parteien haben bereits vier weitere Gruppierungen ihr Antreten bei der Wahl im Jänner 2013 angekündigt - darunter auch die Christliche Partei.

Foto © CP-GDas Team der Christlichen Partei für die Grazer Wahl: Hübler, Grössler, Bacher, Ratzenhofer, Deutschmann (von links)
Die Christliche Partei stellte gestern schon ihr Kandidatenteam für die Gemeinderatswahl vor. An der Spitze steht dabei kein Unbekannter, denn der Fitness- und Ernährungsspezialist Manfred Grössler saß schon von 1993 bis 1998 für die Grünen im Grazer Gemeinderat. Ihre feste Absicht, sich der Wahl im Jänner zu stellen, haben inzwischen aber auch die Piraten-Partei, das Liberale Forum sowie die Initiative "Einsparkraftwerk" bekundet (Näheres siehe rechts unten).
"Wir möchten dazu beitragen, dass die abgehobene Politik im Rathaus ihre Füße wieder etwas auf den Boden bringt", erklärte Maria-Anna Fellner, die Landesobfrau der Christlichen Partei Steiermark, bei der Präsentation der Kandidaten. Neben Grössler treten noch an: der Chemiker und Referatsleiter in der Landesregierung Michael Ratzenhofer, die Diplomierte Krankenschwester Martina Bacher, die Grafikerin (derzeit in Karenz) Gabriele Hübler, die Hausfrau Elisabeth Deutschmann, die vor dem Abschluss des Medizinstudiums steht, und der pensionierte Familienrichter Heinz Lackner.
"Ich liebe diese Stadt und ihre Menschen und möchte etwas davon zurückgeben, was ich hier bekommen habe", antwortet Manfred Grössler auf die Frage, warum er sich das antut. Und das Programm der Christlichen Partei? "Wir wollen die Menschen glücklich machen." Und als Wahlziel wird ausgegeben: ,,Wir wollen in das Rathaus kommen."
Bei den Themen wolle die Christliche Partei Schwerpunkte setzen und hat sich hier vor allem die Bereiche Gesundheit, Familie und Arbeit/Arbeitslosigkeit vorgenommen. Grössler: "Eines unserer großen Ziele wäre, in Graz eine eigenständige Lebensmittelversorgung auf ausnahmslos biologischer Basis aufzubauen." Dazu passend seine Antwort auf die aktuelle Frage zum Kauf der Reininghausgründe: "Ja, schon, aber nur zum Anbau von biologischen Nahrungsmitteln und nicht zur Verbauung." Nein sagt er auch zur Umweltzone.
Features
Wahlordnung
Wahlvorschläge können bei einem Wahltermin am 20. Jänner bis zum 14. Dezember 2012 eingebracht werden.
Die Unterschrift eines aktuellen Gemeinderates oder mindestens 200 Unterstützungserklärungen von Wahlberechtigten sind notwendig.
Die Wahlausschreibung erfolgt rund 70 Tage vor der Wahl.














