VP-Nagl: "Zehn Jahre sind für einen Politiker genug"
Der Grazer VP-Bürgermeister Siegfried Nagl fordert ein Ablaufdatum für Politiker. Die "Innovation" gehe nämlich mit der Zeit verloren. Nagl selbst ist seit 2003 im Amt und will 2013 wieder kandidieren.

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In der Debatte um Reformen des politischen Systems in Österreich liegt eine neue ÖVP-Idee auf dem Tisch. Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl findet, dass Politiker maximal zehn Jahre im Amt bleiben sollten. "Ich sage, zehn Jahre sind für einen Politiker genug", wird er laut Vorabmeldung im Magazin "News" zitiert.
"Wer so lange in einem Regierungsamt, im Parlament oder im Gemeinderat war, soll gehen oder auf eine andere Ebene wechseln müssen", so Nagl. Er führt die Beschränkung auf zwei Funktionsperioden für den Bundespräsidenten als Beispiel an.
Nagl selbst ist seit 2003 im Amt und will 2013 wieder kandidieren - weil es eben noch keine Zwei-Perioden-Regel gebe. Von einem Ablaufdatum für Politiker erhofft er sich mehr "Innovation", die gehe nämlich mit der Zeit verloren, und das könne auch nicht gänzlich durch die wachsende Erfahrung kompensiert werden.

















