Schulschwänzerin täuschte Vergewaltigung vor
Weil sie die Schule geschwänzt hatte, täuschte eine 14-jährige Schülerin in Graz einen Raub und eine Vergewaltigung vor. Kriminalistinnen des Stadtpolizeikommandos konnten den Fall nun klären. Das Mädchen wurde angezeigt.

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Montagmittag erstattete eine 14-jährige Schülerin aus Graz Anzeige, dass sie gegen 9 Uhr am Grazer Hauptbahnhof von einem 50-jährigen Mann angesprochen worden sei. Der Unbekannte hätte ihr danach einen mit K.O.-Tropfen versetzten Eistee übergeben, den sie trank und wodurch sie das Bewusstsein verlor. Nach knapp vier Stunden sei sie aufgewacht und habe festgestellt, dass ihr 13 Euro fehlten.
Nach der Anzeigeerstattung wurde die 14-Jährige im LKH Graz überstellt und untersucht. Dabei äußerte sie gegenüber der behandelnden Ärztin die Vermutung, dass sie auch vergewaltigt worden sei. Kriminalisten des Stadtpolizeikommandos Graz konnten nach umfangreichen Ermittlungen keine Hinweise für ein strafrechtliches Delikt ermitteln. Bei einer neuerlichen Befragung der 14-Jährigen gestand die Schülerin schließlich, dass sie den Vorfall wegen Schulschwänzens nur vorgetäuscht habe. Sie wurde wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt.

















