Der große Wunsch geht in Erfüllung
Elisabeth Gruber, Bernd Tesar und Astrid Rogl fahren zur Ironman-WM auf Hawaii.
TRIATHLON. "Unglaublich, ich kann es gar nicht fassen. Erst langsam beginne ich es zu realisieren." Die Worte von Elisabeth Gruber nach dem Ironman in Klagenfurt drücken wohl am besten aus, was sie fühlt. Bei ihrem "eisernen" Debüt über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einem Marathon hat sie mehr erreicht, als einfach nur über die Ziellinie zu laufen. Mit einer Zeit von 9:47:41 Stunden darf sie sich nicht nur Klassensiegerin der 25- bis 29-Jährigen nennen, sondern auch beste Amateurin des Bewerbs sowie beste Steirerin. "Es ist einfach alles aufgegangen", freut sich Gruber.
Mit dem Erfolg in Klagenfurt holte sich die 27-Jährige einen der begehrten Startplätze für die Ironman-WM auf Hawaii. "Es ist der Wunsch jedes Triathleten, dort starten zu dürfen. Diese Chance muss ich einfach wahrnehmen", meint Gruber, die vor dem Rennen in Klagenfurt nicht mit einer WM-Teilnahme gerechnet hat. Wegen dieses Erfolges wird die Athletin des TRI Styria-Teams auch auf die langen Bewerbe wechseln. "Nach Hawaii mache ich einmal ein Jahr Pause von den Langdistanzen und danach werde ich mich nur noch darauf konzentrieren", erzählt Gruber. "Anscheinend liegt mir das besser."
In der Klasse der 35- bis 39-Jährigen holte der Grazer Bernd Tesar mit einem Sieg ebenfalls einen Startplatz auf Hawaii, Grubers Vereinskollegin Astrid Rogl reichte dafür ein zweiter Platz. Karl Kollaritsch (65 bis 69 Jahre) wurde Sechster. SANDRA MATHELITSCH
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