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    Zuletzt aktualisiert: 03.07.2012 um 13:11 UhrKommentare

    Honsik soll per Video befragt werden

    Die Beschuldigten im Neonazi-Prozess wollen nicht auf die Einvernahme von Holocaust-Leugner Gerd Honsik verzichten. Dieser befindet sich allerdings im Ausland, nun wird über eine Videokonferenz nachgedacht.

    Foto © APA | Sujetbild

    Der Prozess gegen zehn Angeklagte wegen NS-Wiederbetätigung ist am Dienstag im Grazer Straflandesgericht fortgesetzt worden. Nach allerlei Auseinandersetzungen zwischen Richter, Angeklagten und Anwälten wollten die Beschuldigten keinesfalls auf eine Einvernahme von Holocaust-Leugner Gerd Honsik verzichten. Dieser befindet sich allerdings im Ausland, weswegen nun über eine Videokonferenz nachgedacht wird.

    Der zwölfter Tag im Prozess um mögliche NS-Wiederbetätigung verlief schleppend und gereizt. Es geht einerseits um rechtsextreme Äußerungen, die 2010 zu Schlägereien in einem Studentenlokal und beim Public Viewing während der Fußball-WM geführt hatten, zusätzlich aber noch um eine umstrittene Homepage und verschiedene Aufkleber. Schuldig fühlte sich bisher keiner, alle zehn Angeklagten treten immer sehr selbstbewusst auf, einige versuchen auch immer wieder, Richter und Staatsanwalt juristisch zu belehren. Irgendwann reichte es Ankläger Johannes Winklhofer, und er fuhr einen der ständig dazwischenredenden Angeklagte an: "Studieren's einmal fertig und machen's die Anwaltsprüfung, dann können Sie mitreden".

    Verfahren beschleunigen

    Richter Raimund Frei griff immer wieder beschwichtigend ein, wollte allerdings das Verfahren etwas beschleunigen und die Aussagen von Gerd Honsik verlesen lassen. Dieser wurde im Zuge verschiedener Ermittlungen bereits mehrmals befragt. Dagegen verwehrte sich speziell der Hauptangeklagte Franz Radl, der zu Honsik engen Kontakt gehabt haben soll. Der einschlägig vorbestrafe Oststeirer will unbedingt, dass Honsik erneut einvernommen wird.

    Da sich der Zeuge angeblich in Spanien befindet und zu krank ist, um nach Graz zu kommen, wurde nun eine Videokonferenz überlegt, damit die Verteidiger gleich ihre Fragen stellen können und sich der Prozess nicht immer weiter in die Länge zieht. Wenn alles klappt, könnte das Mitte August stattfinden, fixiert wurde aber noch nichts. Wie das Verfahren nun weitergeht, soll am Mittwoch oder Donnerstag entschieden werden.

    Quelle: APA

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