Günther Domenig findet in Kärnten seine letzte Ruhe
Günther Domenig findet in Kärnten seine letzte Ruhe, die Verabschiedung erfolgt am Mittwoch in Graz.

Foto © EPENicht für die Urne seines Erbauers Günther Domenig vorgesehen: das Steinhaus
"Mit dem Steinhaus am Ossiacher See, das Günther Domenig großteils aus eigenen Mitteln errichtet und der Öffentlichkeit gestiftet hat, legt Günther Domenig eindrucksvoll Zeugnis über sein Credo, über seine einzigartige Architekturgesinnung ab, die ihn zu einer Schlüsselfigur der zeitgenössischen Architektur werden ließen. Die Erhaltung dieses einzigartigen Bauwerks im Sinne von Domenig ist unsere Verpflichtung". So heißt es in einer am Freitag erscheinenden Traueranzeige des Vorstands der Domenig-Privatstiftung, die zugleich appelliert, mit dem Vermächtnis des vor sechs Tagen verstorbenen Architekten verantwortungsvoll umzugehen.
Seit Mittwoch ist auch klar, wo der zeitlebens rastlose Künstlerarchitekt seine endgültige Ruhe finden wird. Nach der Verabschiedung am 27. Juni (14.30 Uhr) in der Grazer Feuerhalle, wird Domenigs Asche zu einem späteren Zeitpunkt in der Kärntner Familiengruft in Feldkirchen beigesetzt. So hat es seine Witwe Edeltrud vorgesehen.
Dass es nicht zur naheliegenden Urnenbeisetzung im Steinhaus kommen dürfte, liegt am Fehlen entsprechender behördlicher Genehmigungen. Wie die langjährige Domenig-Mitarbeiterin Sabine Pink bestätigt, sei zwar "immer wieder über das Steinhaus gesprochen" worden, aber letztlich sei diese Frage ihrem Chef "egal" gewesen.

















