Dreh auf der Alm
Im Almenland wird getanzt und acht Millionen Deutsche schauen zu. Ein Blick hinter die Kulissen beim Dreh für "Melodien der Berge" auf der Alm.
Endlich ist die große Wolke weg. Das ist das Zeichen für die Protagonisten der deutschen Musiksendung "Melodien der Berge", sich in Position zu bringen. "Konzentrier dich - das ist live", fordert ein Vater seinen Sohn grinsend auf. Aber es wird doch erst geprobt! Seit 6. Juni befindet sich das Filmteam im Almenland und dreht für eine 90-minütige Sendung mit dem Titel "Von Graz ins steirische Almenland".
Text musste für die Produktion zwar keiner gelernt werden, doch das Drehbuch ist wohl nicht wesentlich dünner als das eines Actionthrillers. Der in der Steiermark produzierte Streifen wird sogar im Hauptabendprogramm ausgestrahlt - in einem Jahr im bayrischen Rundfunk.
Mehrere Themen und dazu Lieder von regionalen Musikgruppen werden im Film abgehandelt. In der ersten Einstellung geht es um die Almenlandtracht. Auf der Sommeralm wird zunächst getanzt und Moderator Michael Harles kommt mit einer Anrainerin ins Gespräch. Die Kinder der Volkstanzgruppe Passail präsentieren einen Tanz. Von Nervosität ist nichts zu merken, die Kleinen können sich wohl unter acht Millionen Menschen nicht viel vorstellen - so viele Zuschauer soll es nämlich geben.
Neben der Sommeralm geht es innerhalb der zehn Drehtage unter anderem auch nach Herberstein oder Stübing. Fixpunkte sind etwa das Stoanihaus oder der Stollenkäse aus Arzberg sowie die Naturschönheiten der Gegend.
















