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    Zuletzt aktualisiert: 03.06.2012 um 21:39 UhrKommentare

    Der GAK schlägt sogar Bruce Springsteen

    Diese Relegation lässt selbst Bruce Springsteen alt aussehen. Für das Spiel GAK gegen Hartberg sind 12.000 Karten verkauft. Und die GAK-Fans hoffen auf das Ende einer langen Reise.

    Foto © KLZ | Sabine Hoffmann

    Stören wird es Bruce Springsteen freilich nicht, aber in der Hitliste von der Karten-Vorverkaufsplattform "Ö-Ticket" reichte es am Sonntag für den US-Barden trotz "Born in the USA" und Co. nur für Platz zwei. Immerhin hat der "Boss" mit seinem Konzert im Happel-Stadion mit dem Nova Rock wenigstens Österreichs größtes Musikfestival hinter sich gelassen. Gegen das Relegationshinspiel zwischen dem GAK und Hartberg in Liebenau am Dienstag (18.30 Uhr) war Springsteen aber chancenlos.

    Mehr als 12.000 Karten sind bereits verkauft, selbst für den Auswärtssektor gingen schon rund 500 Eintrittskarten über den Tisch. "Ich rechne mit 1000 Hartbergern im Stadion", sagt Hartberg-Sekretär Kurt Riedl.

    Die Fans aus der GAK-Kurve werden für das erste "Finalspiel" am Dienstag bestens gerüstet sein. Seit zwei Wochen wird im Trainingszentrum Weinzödl an einer Choreografie gearbeitet, die mehrere Sektoren einbeziehen wird. "Das wird großartig", sagt GAK-Vizepräsident Raimund Pock und fügt lächelnd hinzu: "Offensichtlich rockt die Partie wie Bruce Springsteen."

    GAK-Fans auf Touren

    In der "roten Gemeinde" wird jetzt gehofft, gebangt und natürlich auch von der Rückkehr in den Profifußball geträumt. Wie etwa in Berndorf, einem Ortsteil der Gemeinde Kirchberg an der Raab. 2002, in der Hochblüte des GAK, wurde dort der Fanklub "Helga" aus der Taufe gehoben. Einer von vielen Fanklubs im ganzen Land. Im Stadion in Graz hatte man sein fixes Revier, war im Sektor 4 beheimatet. Bei jedem Heimspiel drückten die GAK-Knofel aus Berndorf "ihren" Roten die Daumen. Oft fuhr man mit dem Bus oder bildete Fahrgemeinschaften. Auch auswärts war man regelmäßig mit von der Partie - auch im Europacup. Man fieberte im bitterkalten Middlesbrough ebenso mit wie in Amsterdam gegen Ajax.

    Die schönste Auswärtsfahrt, da sind sich alle einig, war aber jene im Mai 2004, als man in der Südstadt bei der Admira den Meisterteller in Empfang nahm. Es folgte der tiefe Fall des Vereins. 101 Mitglieder hatte der Fanklub, als der riesige Schuldenberg des GAK einstürzte und den Traditionsklub in die Tiefe riss.

    Depression erfasste das "rote" Lager. Davon nicht ausgenommen war der Fanklub Helga. "Wir haben seit damals keine Mitgliedsbeiträge kassiert", sagt Namensgeberin Helga Fruhwirt. Zwar fuhr man weiter ins Stadion, aber nur noch zu zweit, zu dritt. Auch die Stammplätze im Sektor 4 waren weg, weil der Sektor in der Regionalliga gesperrt war. Und so mancher Schmäh wurde auf Kosten der trauernden GAK-Fans gemacht. "Wir mussten uns schon einiges anhören", erinnert sich Fruhwirt und fügt mit einem Lächeln hinzu, "aber das ist jetzt bald vorbei."

    Natürlich sind die "Helgaraner" beim Relegationshinspiel in Liebenau dabei. Erstmals seit dem Absturz fahren alle wieder gemeinsam mit dem Bus nach Graz. 35 Mitglieder haben sich schon angemeldet. Das Transparent, das man einst immer mithatte, ist ebenfalls im Gepäck und mitgefiebert wird wo? "Natürlich im Sektor 4", sagt Fruhwirt.

    THOMAS PLAUDER, GEORG MICHL

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