Jazz-Musiker und Zeichner Walter Malli gestorben
Der Jazz-Musiker und Zeichner Walter Malli ist am vergangenen Freitag 71-jährig gestorben. In den 1960er und 1970er Jahren spielte er in den Formationen "Masters of Unorthodox Jazz" und "Reform Art Unit" Schlagzeug und Sopransaxophon. Malli war auch als Zeichner, Radierer, Maler, Karikaturist und Märchendichter tätig.
Walter Malli, am 13. Juli 1940 in Graz geboren, besuchte die Kunstgewerbeschule seiner Heimatstadt und studierte anschließend an der Akademie in Wien bei Carl Unger und Albert Paris Gütersloh, später nahm er Schlagwerkunterricht an der Musikakademie. 1962 absolvierte er sein erstes Konzert mit dem "Ahmad Pechoc Trio" im Forum Stadtpark Graz. Neben zahlreichen Konzerten mit den "Masters" und der "Reform Art Unit", dem Koglmann-Steve Lacy Quintett in Österreich und im Ausland gründete er auch seine eigene Gruppe "Malli's Free Samba Bassoonery" mit K.A. Fleck.
1993 erhielt der den vom Kunstministerium vergebenen Würdigungspreis für Musik. Zuvor war er schon u.a. mit dem Förderungspreis der Stadt Wien, dem Preis des Wiener Kunstfonds und dem Preis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet worden.
Am verganenen Freitag starb Malli im Alter von 71 Jahren. Das berichten die Tageszeitungen "Der Standard" und "Die Presse" am Wochenende.

















