Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 02. September 2014 01:49 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Von Graz in die Welt Hier war heuer der Regen-Wurm drin Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nachrichten aus Graz und Umgebung Nächster Artikel Von Graz in die Welt Hier war heuer der Regen-Wurm drin
    Zuletzt aktualisiert: 28.05.2012 um 12:18 UhrKommentare

    Auflösbare Stents: Erste Studie in Graz

    Das Uniklinikum Graz macht die weltweit erste Studie über auflösbare Stents für verschlossene Beinarterien. Erschreckend: Es gibt immer mehr Fälle von verstopften Bein- und Beckenarterien.

    Foto © Fotolia: Rob Byron

    Tausende Menschen bekommen jährlich Stents: Das sind kleine, fein gesponnene Drahtgitter, mit deren Hilfe verstopfte Blutgefäße offen gehalten werden. Über einen feinen Führungsdraht wird zum Beispiel über die Beinarterie ein Katheter mit einem kleinen, aufdehnbaren Ballon zu jener Stelle geführt, die durch Ablagerungen nicht ausreichend durchblutet wird.

    Der Verstopfung auf der Spur

    Der Gefäßmediziner sieht anhand von Live-Röntgenbildern, wo sich die Verstopfung befindet, und kann sich so orientieren.

    Der kleine Ballon wird dann an der Engstelle mit einem enorm hohen Druck (12 bis 18 Atü) aufgeblasen und öffnet so das Blutgefäß. Der Stent entfaltet sich dort und setzt sich an der Innenseite der Arterie fest.

    Der Stent wird dabei regelrecht in die Blutgefäß-Wand gedrückt, und man braucht den extrem hohen Druck, weil Kalk und fetthaltige Ablagerungen zerbröckelt werden müssen. Gleichzeitig darf man beim Aufdehnen den Durchmesser des Gefäßes aber nicht überschreiten, sonst kann das Blutgefäß verletzt werden.

    Weltweit erste Studie

    Die neueste Stent-Entwicklung wird jetzt am Uniklinikum Graz in einer Studie auf ihre Wirksamkeit getestet: "Weltweit erstmals wird es in Graz eine Studie mit auflösbaren Stents für verschlossene Beinarterien geben. Die Stents sollen sich nach etwa einem Jahr auflösen", erklärt Ernst Pilger, der Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin.

    Denn nicht nur die Stent-Einsätze im Herz- oder Halsbereich nehmen stark zu, sondern auch an den unteren Extremitäten (siehe Grafik). Weil Stents aber nur zwei- bis dreimal an der gleichen Stelle gesetzt werden können - die alten Stents bleiben ja im Blutgefäß -, hat man große Hoffnungen in die neue Technik.

    Die neuen Stent-Materialien sind noch geheim. Der Hersteller verspricht, dass bei der Absorption keine Rückstände im Körper zurückbleiben.

    "Sollte nach dem Auflösen wieder ein Problem an der Stelle auftreten, kann man problemlos erneut behandeln", schildert Pilger die Vorteile. Das Uniklinikum Graz kam übrigens deshalb zum Zug, weil man völlig neue Forschungsansätze verfolgte. Die verantwortliche Studien-Ärztin Marianne Brodmann hat bereits die ersten absorbierbaren Stents eingesetzt - mit Erfolg.

    DIDI HUBMANN

    Mehr Nachrichten aus der Umgebung

    Mehr aus dem Web

      Gefahren-Atlas Graz

      Großes Echo auf unseren Aufruf: Leser der Kleine Zeitung sagen, welche Kreuzungen in der Stadt sie für gefährlich halten. Mit Ihrer Hilfe werden wir den Gefahrenatlas des Grazer Verkehrsnetzes laufend erweitern und aktualisieren.

      Babys aus der Region

      Fotos aus dem Bezirk

      Marcus Schenkenberg in Graz am Laufsteg 

      Marcus Schenkenberg in Graz am Laufsteg

       


      Bezirkswetter

      • Dienstag, 02. September 2014
        • Min: 14°C
        • Max: 16°C
        • Nsw.: 80%
        Regen
      • Mittwoch, 03. September 2014
        • Min: 12°C
        • Max: 23°C
        • Nsw.: 50%
        Gewitter
      • Donnerstag, 04. September 2014
        • Min: 14°C
        • Max: 24°C
        • Nsw.: 55%
        Regenschauer

      KLEINE.tv

      Schenkenberg: Am Laufsteg und bald im Boxring

      Marcus Schenkenberg gilt als erfolgreichstes und best-bezahltes Männer-M...Bewertet mit 2 Sternen

       
       
      Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
       

      Wohin in Graz und Umgebung

      Ab 17. Juli 2014 gibt es in den Haltestellenbereichen von BusBahnBim im Großraum Graz das neue, kostenlose Event-Magazin mit umfangreicher Terminvorschau für die kommende Woche, Szene- und Gastronomie-Geschichten.

      Hochzeiten/Jubiläen

       
      Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
       

      Steirer des Tages

      Ein Weltraum-Abenteuer, ganz im Alleingang
      Kennen Sie auch jemanden, der Besonderes leistet? Dann schreiben Sie uns!

      Leserfotos aus dem Bezirk

       
      Auch Ihr Foto soll hier erscheinen? Schicken Sie es uns via Upload!
       

      Todesanzeigen

      Todesanzeigen aller steirischen Bezirke.

       
      Sie haben auch eine Meldung? Werden Sie Leser-Reporter und schicken Sie uns Ihre Texte!
       

      Aboangebot

      APA

      Ihre Kleine kommt mit den Nachrichten von daheim auch nach Wien.

      Wallpaper

       

      Kontakt

      So erreichen Sie die Grazer Stadtredaktion: Adresse, E-Mail & Telefon.



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!