Die Riesen gehen in Europa nicht auf Reisen
Der Europa-Zug fährt ohne die Graz Giants weiter. Gegen die Calanda Broncos kam im EFL- Viertelfinale das Aus: 14:19.
1 / 12
Die Giants und die European Football League, das ist ein zwiespältiges Verhältnis. Lange schon träumen die Riesen aus Graz vom großen Wurf in Europa: ihrem ersten Eurobowl-Titel. Vergebens. Vier Mal in Serie scheiterten die Grazer zuletzt im Halbfinale, teils kurios, teils unverdient. Diesmal kam das Aus noch früher - im Viertelfinale gegen die Calanda Broncos.
Mit 14:19 musste sich das junge Team der Giants am Ende einer von Taktik geprägten Partie in Graz-Eggenberg geschlagen geben. Zu routiniert waren die unzähligen Legionäre der Gäste. Und dank finanzstarkem Investor verfahren die Schweizer auf dem Transfermarkt wie in einem Selbstbedienungsladen. Dabei gewinnt Geld doch keine Titel, sagt man zumindest. Eine Weisheit, die die Broncos widerlegen wollen. National waren sie im Vorjahr ohne Gegner, jetzt wollen sie Europa erobern. Giants-Vorstand Armin Karisch beeindruckt die Finanzkraft des Teams aus Chur zwar, aber: "Wir setzen lieber auf unsere Nachwuchsspieler. Das ist nachhaltiger."
Und sicherer. Denn angeblich sollen gleich bei sieben Spieler der Broncos Transferfristen nicht eingehalten worden sein. Doch der Europäische Verband erklärte sie - nachträglich - als spielberechtigt. Die Calanda Broncos und die European Football League, das ist ein zwiespältiges Verhältnis. . .
















