Lösung für Problem-Trinker
Notaufnahmen der Spitäler sollen entlastet werden.
Der Alarmschrei der Grazer Krankenhäuser zeigt jetzt erste Wirkung. Wie berichtet, halten Betrunkene in der Nacht oft die Notaufnahmen vieler Grazer Spitäler sowie auch die Akutpsychiatrie der Sigmund-Freud-Klinik auf Trab. Der Wunsch der Experten ist daher: eine niederschwellige Einrichtung, in der die Menschen ihren Rausch ausschlafen können, ohne dass der ganze hoch spezialisierte Gesundheitsapparat hochgefahren werden muss und die Betrunkenen trotzdem medizinisch überwacht werden können.
Bei einem runden Tisch bei SP-Gesundheitsstadtrat Michael Grossmann wurden nun mit Spitälern zwei Punkte vereinbart: Erstens wird statistisch erhoben, wie viele Fälle von Betrunkenen, die in den Spitälern die Notaufnahme beanspruchen, genau zu verzeichnen sind; zweitens soll auch untersucht werden, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen überhaupt notwendig sind, um solche niederschwelligen Einrichtungen zu etablieren. In zwei Monaten sollen erste Ergebnisse vorliegen.
GERALD WINTER















