Capital Bank wuchs stark im Private Banking
Die zur Banken-Gruppe der Grawe gehörende Capital Bank konnte im Geschäftsjahr 2011 erneut ein deutliches Wachstum verzeichnen, besonders im Hauptfeld Private Banking.
Weniger günstig entwickelte sich wegen rückläufiger Margen die Ertragssituation: Der Konzernjahresüberschuss ging hingegen auf 7,8 (nach 8,6) Mio. Euro zurück, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) rutschte von 10,8 auf 8,6 Mio. zurück, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.
Wie Capital Bank-Chef Christian Jauk ausführte, konnte trotz schwieriger Marktbedingungen ein Allzeithoch im Kundendepotvolumen - plus 17 Prozent auf 7,4 Mrd. Euro (Einzelabschluss der Bank) - erzielt werden, die gesamten "Assets under Management" der Capital Bank Gruppe wuchsen inklusive den Fonds der hauseigenen Security Kapitalanlagegesellschaft um rund 14 Prozent auf 9,6 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme stieg um 3,9 Prozent auf 720,8 Mio. Euro im Teilkonzern.
Besonders forciert wurde der Geschäftsbereich "die Plattform", die nach Angaben des Unternehmens führende Fondsplattform für Kunden bankenunabhängiger Finanzdienstleister in Österreich.
Die Capital Bank ist im "gehobenen Privatkundengeschäft" aktiv und unterhält mit rund 160 Mitarbeitern Standorte in Graz, Wien, Salzburg, Kitzbühel und Klagenfurt.















