Rittern um grüne Welle
"Positive Studie": Landesrat Kurzmann will grüne Welle in der Triester und Kärntner Straße realisieren. Rücker stimmt unter Bedingungen zu.

Foto © Jürgen Fuchs
Rein gefühlsmäßig war sich Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann (FP) schon lange sicher, nun habe er es auch schwarz auf weiß: Eine entsprechende Ampelschaltung würde auf bestimmten Grazer Straßen sehr wohl sehr viel bringen. So verweist man im Büro Kurzmann auf das Ergebnis eines Gutachtens: "Eine grüne Welle in der Triester und in der Kärntner Straße würde in puncto Verkehrsbeschleunigung und Emissionsreduktion Sinn machen."
Genau dies will Kurzmann nun so schnell wie möglich umsetzen, sind doch sowohl die Kärntner Straße als auch ein Großteil der Triester Straße "Landeswege". Dass trotzdem im Grazer Magistrat über den Einsatz des Verkehrsrechners entschieden wird - auch wenn sich das Land mit einem Viertel daran beteiligt -, hätte das Zeug zu einem Haken.
Wären da nicht halbwegs positive Signale: So hat man sich inoffiziell auf Beamtenebene darauf geeinigt, ein zusätzliches Detailgutachten nachzulegen.
Und auch die Grazer Verkehrsreferentin Lisa Rücker (Grüne) sagt nicht von vorneherein Nein. Man sei für jede Verbesserung zu haben, heißt es in ihrem Büro. "Aber es kommt auf den Nutzen an. Und in der Triester Straße zum Beispiel darf eine neue Ampelschaltung nicht zulasten der Fußgänger gehen."
Und nun? Man werde ein neues Detailgutachten in Auftrag geben, lässt Kurzmann ausrichten. Bestätigt dieses das Ergebnis der ersten Studie, "könnte die grüne Welle auf Landesstraßen bald Realität sein". Ab Herbst, gefühlsmäßig . . .
















