Todesfall im LKH West: "Körper war ausgetrocknet"
Verlegung auf die Intensivstation wurde abgelehnt.

Foto © Jürgen FuchsDie Anwältin Karin Prutsch hat Klage eingereicht
Frau Prutsch, worauf begründen Sie die Klage beim Zivilgericht?
KARIN PRUTSCH: Es ist davon auszugehen, dass der Vater meiner Klienten, der in einem guten Allgemeinzustand in die Klinik kam, aufgrund missbräuchlicher Verwendung von Schlafmittel und Psychopharmaka verstorben ist.
Ist das nachweisbar?
PRUTSCH: Wir wissen, welche Mittel er bekommen hat, obwohl er sie abgelehnt hat, aber wir kennen die Dosierung nicht. Es wird vom Sachverständigengutachten abhängen.
Haben Sie noch einen weiteren Grund für eine Haftung seitens der Kages?
PRUTSCH: Ja. Nachdem sich der Zustand des Vaters dramatisch verändert hatte, verlangten die Söhne eine Verlegung auf die Intensivstation. Das wurde abgelehnt.
Woran ist der Mann gestorben?
PRUTSCH: Laut Totenbeschauprotokoll an Sepsis. Auffallend war bei der Obduktion, dass der Körper völlig ausgetrocknet war.














