ÖVAG-Abwertung trübte EGT 2011 der Volksbank Graz-Bruck
Die Beteiligungsabwertung der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) hat eine ansonsten laut Vorstandschef Gerhard Reiner "solide Bilanz" 2011 der Volksbank Graz-Bruck getrübt.

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Beim Betriebsergebnis konnte man von 15,89 Mio. Euro um 8,4 Prozent auf 17,23 Mio. Euro zulegen, so Reiner am Dienstag bei der Bilanz-PK in Graz. Die ÖVAG-Abwertung in Höhe von 14,4 Mio. Euro riss allerdings das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) nach unten - von 5,7 auf minus 8,7 Mio. Euro. Dies konnte jedoch mit der Auflösung eines mit elf Mio. Euro dotierten Fonds für allgemeine Bankrisiken abgefangen werden.
Durch die Fonds-Auflösung habe man erreicht, dass der Jahresüberschuss vor Steuern 2,29 Mio. Euro betrug (2010: 2,14). Die Eigenmittel der Bank sanken zwar von 144,2 auf 133,9 Mio. Euro, was aber immer noch 12,38 Prozent (2010: 13,81) Eigenmittelquote bedeutet. Die Bilanzsumme kletterte von 1,45 Mrd. Euro um 4,13 Prozent auf 1,51 Mrd. Euro.
Realeinkommen gehen zurück
Bei den Spareinlagen musste man einen Rückgang hinnehmen, von rund 327 Mio. Euro um minus 4,89 Prozent auf rund 311 Mio. Euro. "Die Realeinkommen gehen zurück, da wird die Neigung zu sparen geringer, vor allem bei einer niedrigen Zinssituation", so das Vorstandsduo aus Reiner und Vorstandsdirektor Michael Klampfl. Einen Zuwachs verbuchte man aber bei den Kundenkrediten, von rund 1,14 Mrd. Euro im Jahr 2010 um 4,25 Prozent auf 1,18 Mrd. Euro. Dies sei auf eine gute Entwicklung vor allem im Bereich der Kerngeschäfte in der Wohnbau-und Immobilienfinanzierung sowie das Wachstum bei Krediten an KMU zurückzuführen. Auch im Wertpapiergeschäft habe man eine deutliche Steigerung registriert. Trotz des Rückgangs bei den Spareinlagen sei der Primäreinlagenbereich gestiegen, sagte Reiner, was auf Zuwächse im Giro- und Terminbereich zurückzuführen gewesen sei.
Eine weitere Expansion in Bezug auf Geschäftsstellen sei mittelfristig nicht vorgesehen, so das Vorstandsduo, dafür werde man aber die Hauptanstalt in der Schmiedgasse in der Grazer Innenstadt 2013 vor allem "thermisch optimieren". Das Verfolgen des Geschäftsmodells - finanzielle Nahversorgung der angestammten Region - habe sich jedenfalls als "krisenresistent und nachhaltig erfolgreich erwiesen", sagte Reiner.














