Oliver Marach ist wieder zu haben
Nach dem Aus mit Doppel-Partner Alex Peya ist das Tennis-Ass Oliver Marach wieder zu haben.

Foto © GEPAFür Marach ist der Olympia-Traum geplatzt
Viel ungünstiger hätte der Zeitpunkt kaum sein können. Knapp zwei Wochen vor dem ersten Aufschlag beim Grand-Slam-Turnier in Paris gaben Oliver Marach und Alex Peya nach dem Auftakt-Aus beim Masters-Turnier in Madrid (es war die dritte Erstrunden-Niederlage in dieser Saison) ihre Trennung bekannt. Damit dauerte die Tennis-Ehe der beiden Österreicher gerade einmal sieben Monate. Die Ausbeute: Der Turniersieg in Auckland sowie das Halbfinale in Barcelona.
"Wir sind mit großen Erwartungen in diese Partnerschaft gegangen, die Ergebnisse waren leider nicht zufriedenstellend. Noch dazu sind wir in einem Alter, in dem man nicht ewig darauf warten kann, ob es vielleicht doch noch besser wird", erklärte der wie Marach 31-jährige Peya das unerwartete Ende der Partnerschaft. Dass der Wiener für die French Open mit dem heurigen Australian-Open-Sieger Leander Paes plötzlich einen ehemaligen Weltranglisten-Ersten (50 Titel) als neuen Partner aus dem Hut zaubert, rückt die abrupte Trennung jedoch etwas ins schiefe Licht . . .
Für Marach - er spielt nun in Paris mit "Notnagel" Horacio Zeballos (ATP-Nr. 101 im Doppel) - liegt der Hauptgrund für das Aus mit Peya in den Verletzungen, die ihn plagten: "Zuerst konnte ich wegen meiner Handgelenksverletzung im Winter nicht trainieren, dann kam der Bandscheibeneinriss. Es war ein ständiges Auf und Ab."
Dass der Weltranglisten-30. aus Graz mitten in der Saison einen neuen, passenden Partner findet, wird schwer genug. Ebenso, wie die zu schluckende Tatsache, dass für den zwölffachen Turniersieger spätestens mit der Trennung von Peya der Olympia-Zug Richtung London endgültig abgefahren ist.













